402 Geſinnung und Verhalten des Chriſten
wie ich kann, ihr Tröſter ſeyn; und kann ich lindern ihre Noth: mit Freuden will ichs thun, o Gott !
3. Und kann ichs nicht, dann, Vater, dringe mein eifrigſtes Gebet zu dir; was ihnen gut iſt, das gelinge! denn, Herr, ſie thaten wohl an mir. Auf jeden komme Freud' herab, der ſeinen Brüdern Freude gab!
4. Ich will ſie lieben und ſie ehren; will über mein
Bedürfniß ſie mit meinen Klagen nicht beſchweren, beſcheiden ſtets und läſtig nie: will, wenn ihr Herz auch Andre liebt, nie nei⸗ diſch ſeyn und nie betrübt.
5. Erfreue ſie mit deiner
Guüte; dein Segen komme
über ſie; ſei ſtets ihr Helfer
und behüte vor Widerwär⸗ tigkeiten ſie! Empfinden ſie
Gefahr und Schmerz: ſo
tröſt und heile ſelbſt ihr Herz!
6. Nimm ſie zu deines
Reiches Erben, wann einſt
ſie ſcheiden, gnädig an! Er⸗
vor deinem Thron ſey herr⸗
lich einſt und groß ihr Lohn!
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dein; dein ſoll auch Dank giheſthe
und Ehre ſeyn, daß du der Kirche, die du liebſt, noch immer treue Lehrer gibſt.
2. Geſegnet ſei ihr Amt und Stand! Sie pflanzen, Herr, von dir geſandt, von Zeit auf Zeit dein heil'ges Wort, und Licht mit ihm und Tugend fort.
3. Wie freut ein guter Lehrer ſich, wenn er erleuch⸗ tet ſelbſt durch dich, den Jün⸗ gern Jeſu gleich geſinnt, viel Seelen für dein Reich ge⸗ winnt!
4. Dank dir, daß du auch uns ſo liebſt, daß du uns treue Führer gibſt, die weiſe ſind und tugendhaft, in Lehr' und That voll Geiſt und Kraft!
rer Tucend: den Weg zun g fen ſe Frvel, Got ſe, durch zu kranken; ſie thun, m mit Seufße r10., ſie erfreun fromme hore du einſt au mit ihnen Reich. Bei Einf Relizi Rel. Ni 0/G 534
uns liebt,
5. Laß ihres Unterrichts ehter geel uns freu'n, gewiſſenhafte hiumel i Hörer ſeyn, und ſchäͤtzen getlͤrt 1 deiner Wahrheit Werth, voll Tu en di duns ihr Unterricht er⸗ Kuaft, 3
1 rühren!
6. Dein Wort iſt, was ſie men lehren, Herr! Laß uns da⸗ ward ſen durch ſtets heiliger und beſe unſte 1 ſer werden; nur alsdann 7 Gir⸗ pin wir einher auf rechter dehand,
ahn. rer in 4
7. Ermahnen, warnen, zun le ſtrafen ſie; ſo weigfre, wer uns bene ſie hört, ſich nie, zu haſſen, dLeben nt was du uns verbeutſt, zu herk, iſ thun, was du durch ſie ge⸗ eir' kn beutſt. b und leiden 8. Das iſt der Lehrer be⸗ heten, nn ſter Lohn, wenn ihrer Muühe ing⸗ wac
Früch⸗ du ma


