Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

, die . 3 dm 10 d. dinſt nen l älhen nu aie ſcben S lfs,d nanche ihr n; und den ſir ſpre kiict mt 1in pätſiſ e matnna 1 nr ſun en ſomn 1 Alt i don Ncl. ſ Su derlänt 5. 4 4 1 4 0* 8 feinf dar d ſum ſemen Leden aller N

Vater zan, ſei zum inn das uns a Gott, game e ſeldſt fürde

donn! 9 4

Fnade ſten 1 hhr

4 legeden,ſen er Bahn. then darin aterlieben

ih uns

ein offe Hen, m. und kindlche

nmn Kummer dJrenz der tran

1 kräͤnk m. an ins lenkt

3 n ihnen deir

und Ali freut! Bt

ſe a er n Wanmi

eit = uszeit. Ehe

5 cht ganze nich fei i= amloos, m harerz, ihr t H inni enn viſerlitt ehr, d hebentzt dehn! Nel.

nGeſte.

werden! 1

Quelle rinnt: o dann ruht auf ihnen Allen Gottes Blick

und Wohlgefallen. 2. Durch das Band des Bluts verbunden, ſollen ſie

durchs Leben gehn, und den

Reiz der ſchnellen Stunden freundlich mehren und er⸗

höhn; ſollen Haß und Neid

entfernen, und auch And're lieben lernen. 3. Mit entſchloſſ'nem fro⸗

hen Herzen üben ſie, was Gott gebot; theilen Freude,

Gram und Schmerzen; min⸗ dern jedes Tages Noth; war⸗ nen ſich, ſo oft ſie fehlen, und veredlen ihre Seelen. 4. O wer wollt' in früher Jugend nicht ſchon ſanft und friedlich ſeyn? Aus Hauſern dringt die Tugend in die große Welt hinein. Wer die Seinen kann betrüu⸗ ben, wird der Andre redlich

der

lieben?

5. Nur das Haus, wo Liebe wohnet, wird geſegnet und erfreut. Aeltern ſeh'n ſich dort belohnet, Kindern iſt ihr Glück bereit; alle Hausgenoſſen ſtreben, ſich mit Freuden zu umgeben. 6. Liebe! Komm herab vom Himmel! Komm in un⸗ ſer Herz herab! Leite durch das Weltgetümmel auch die Unſern bis ans Grab! Laß durch deine Macht auf Er⸗ den jedes Haus regieret

in beſondern Verbindungen.

Für Herrſchaften. Nel. Nicht ſo traurig, nicht

Loos, Gott, nach deinem weiſen Rath; machſt oft Ei⸗

nen reich und groß, wenn

der And're Mangel hat; aber

weiſe, gut, gerecht biſt du

für den Herrn und Knecht! 2. Wer bei ärmerem Ge⸗

ſchick ſeine Zeit und Kraft

mir leiht; wer zu meines

Hauſes Glück treu ſich mei⸗ nem Dienſte weiht; wer durch Folgſamkeit mich ehrt, der iſt meiner Liebe werth.

3. Er hat Recht auf Güt' und Huld, wenn ihn Kedlichkeit beſeelt; Recht auf Nachſicht und Geduld,

wenn er ohne Vorſatz fehlt. Ich bin ſelbſt nicht fehler⸗ frei; kann ich fordern, daß

er's ſei?

4. Hochmuth, Stolz und Eigenſinn iſt Verletzung mei⸗ ner Pflicht. Wenn ich gleich beglückter bin: dennoch ziemt mir Herrſchſucht nicht. Lieb⸗

los, hart und grauſam ſeyn,

4

heißt: der Menſchheit Recht

entweihn.

5. Herr der Herrn, gib mir Kraft, daß ich ſtets ge⸗ recht und treu, liebreich und gewiſſenhaft gegen jeden Menſchen ſei! Jeder iſt dein Kind, wie ich, und erhält

ſein Recht durch dich. Mel.