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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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Gerechtigkeit und Billigkeit.

7. Schützen will ich meine Rechte, aber ſanft und mit Geduld. Wir ſind Alle deine Knechte; und wie groß iſt deine Huld! Du vergibſt mir meine Schulden; ſollt' ich denn kein Unrecht dulden, nicht gelind ſeyn, mich nicht freun, wie du, Vater, zu verzeih'n?

8. Hilf mir immer richtig wandeln, und, von allem Unrecht fern, billig, ſcho⸗ nend, liebreich handeln, ähnlich Jeſu, meinem Herrn! Du, der Richter aller Wel⸗ ten, wirſt mir Alles einſt vergelten, was ich meinen Brüdern that, wenn dein großer Tag ſich naht.

Mel. In allen meinen Thaten

b) ach Jeſu 484 N Weisheits⸗ lehren darf ich nicht ſtets be⸗ gehren, was vor dem Rich⸗ ter gilt; nicht immer darauf dringen, den durch Gewalt zu zwingen, der meine For⸗ d'rung nicht erfüllt.

2. Oft mangelts ihm an Kräften, an Fortgang in Geſchäften, bei aller Thä⸗ tigkeit; und bei dem beſten Willen kann er oft nicht er⸗ füllen, was ihm Geſetz und Pflicht gebeut.

3. Wie ſollt' ich es denn wagen, dem Nachſicht zu verſagen, der nicht mit Vor⸗ ſatz fehlt: und, ſtaub bei ſeinem Flehen, es ohne

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Rührung ſehen, wie ſehr ihn meine Strenge quält?

4. Nein, lieber will ich dulden, als deſſen Gram verſchulden, für den ſein Un⸗ glück ſpricht! Zur Schonung mich zu neigen, und Billig⸗ keit zu zeigen, das fordert meine Chriſtenpflicht.

5. Auf ſeine Rechte drin⸗ gen, gewaltſam ſie erzwin gen, und keine Härte ſcheun; ſich nicht der Noth des Ar⸗ men und Dürftigen erbar⸗ men, heißt ſchändlich alles Recht entweih'n.

6. Wenn du mit deinen Knechten, o Höchſter, woll⸗ teſt rechten, wer könnte dann beſtehn? Doch wirſt du ſtreng die richten, die trotzend allen Pflichten der Billigkeit, aufs Recht nur ſehn.

7. Daß ich einſt Gnade finde, laß mich, o Gott, gelinde, mild und barmher⸗ zig ſeyn, mein Recht nicht übertreiben, und immer bil⸗ lig bleiben von aller Streng' und Härte rein!

Mel. Gott des Himmels und

c) ichte nicht 484 R mit harter Strenge, wenn du Andre fehlen ſiehſt. Groß iſt auch der Fehler Menge, die du ſelber noch nicht fliehſt. Sei bedachtſam, richte nicht! Schonung iſt des Chriſten Pflicht.

2. Siehſt du ſtets die tie⸗ fern