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und ewig wirkt dein Wille Gutes die Fülle.
8. Ich bin ein Gaſt und Pilger auf der Erden; nicht hier, erſt dort, dort ſoll ich glücklich werden: und was ſind gegen euch, ihr ew'gen Freuden, dieſer Zeit Leiden 9. Wenn ich nur nicht mein Elend ſelbſt verſchulde, wenn ich als Chriſt gelaſſen leid' und dulde; ſo kann ich mich der Huͤlfe der Erlöſten ſicher getröſten.
10. Ich bin ein Menſch, und Leiden müſſen kränken; doch in der Noth an ſeinen Schöpfer denken, und ihm vertraun, dies ſtärket unſre Herzen mitten in Schmer⸗
en.. 11. Schau über dich! Wer trägt der Himmel Heere? Merk auf! Wer ſpricht: bis hieher, zu dem Meere? Iſt er nicht auch dein Helfer und Berather, dein beſter Vater? b M12. Willſt du ſo viel, als der Allweiſe, wiſſen? Jetzt weißt du nicht, warum du leiden müſſen: allein du wirſt, was ſeine Wege wa⸗
ren, nachmals erfahren.
13. Er züchtigt uns, da⸗ mit wir zu ihm nahen, die Heiligung des Geiſtes zu empfahen, und mit dem Troſt der Hülfe, die wir merken, Andre zu ſtärken.
14. Das Kreuz des Herrn
ee Pflichten gegen uns ſelbſt⸗
wirkt Weisheit und Erfah⸗ rung; Erfahrung gibt dem Glauben Muth und Nah⸗ rung. Ein ſtarkes Herz ſteht in der Noth noch feſte. Hoffe das Beſle.
Mel. Wer nur den lieben Gott ſ(rpoß iſt der Herr, 465 G die Berge zit⸗
tern vor ſeiner Gottesma⸗ jeſtät, wenn er in dunklen Ungewittern, der Heilige, vorübergeht. Doch Liebe ſtrömt aus ſeiner Hand in vollen Wolken auf das Land.
2. Vom Raum, wo ſich der Halm entfaltet, bis zu der letzten Sonn' hinaus, herrſcht ſein Geſetz; als Va⸗ ter waltet er durch das große Weltenhaus. Der Leben gibt und Freude ſchafft, mit Liebe waltet er und Kraft.
3. Was dich auch drückt, mein Herz, er rettet! Ver⸗ traun zu ihm iſt deine Pflicht. Er, der den Wurm im Lager bettet, der Gott verläßt den Menſchen nicht. Der ſo viel gibt und mehr verheißt, er⸗ hebe dankend ihn, mein Geiſt!
4. Vermiß dich nicht, mit ihm zu rechten; mit Demuth nahe dich dem Herrn! In trauervollen Mitternächten iſt dir der Ewige nicht fern. Mit deinen Leiden, nem Harm wirf ſeiner Huld dich in den Arm!
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5. d ſtwin vom Snube deine age ſi auf, und bet beſſagend ſel dic; doch n Ungeduld das ſeiner Huld!
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