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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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1. Tag gebienr ind⸗ Freuh nade jedr ätt, gendll alböſt die Em⸗ an, zen, ah leide, ver ütt. Seget r.r und Glut k ned ſeln im Pilete

was Quell uch in din Ser⸗ Sand Immer ſtrit frie⸗ 14 aber autt ieſes 3.

und jeden Morgen, wenn ich deine Sonne ſah, waren neue Freuden da.

5. Ja, ich hab aus deiner Fülle, was mein Herz nur wünſchen mag, Speiſ und Trank und Dach und Hülle, Schutz und Hülfe jeden Tag. Immer kam und kommt dein Segen unerwartet mir ent⸗ gegen, und, wo mir ein Uebel droht, Rettung oder Troſt in Noth.;

6. Ruh' und Sicherheit im Lande, Ordnung und Geſetz und Recht, dieſe ſtarken, fe⸗

ſten Bande für das menſch⸗

liche Geſchlecht, und des Umgangs ſüße Freuden, und der Freundſchaft Troſt im Leiden, Rath und Beiſtand hab auch ich; Gott, wie preiß' ich würdig dich!

7. Dieß gewährſt du die⸗ ſem Leben, dieſer kurzen Uebungszeit. O was wirſt du, Herr, mir geben einſt in jener Ewigkeit! Ewig ſe⸗ lig dort zu werden, ſchufſt

du mich: und ſchon auf Er⸗

den ſeh' ichs, fühl ichs won⸗ nevoll, was ich künftig wer⸗ den ſoll.

Mel. Nun danket Alle Gott

7 11 b) Der du von . Ingend

uf mit Huld und Vatergü⸗ te für mich, mein Gott, geſorgt, mit dankendem Ge⸗ müthe denk ich voll Rüͤhrung nach, was du an mir gethan,

Dankbarkeit.

305 wie wenig ich verdient, wie ſchwach ich danken kann.

2. An treuer Aeltern Hand entfloh die erſte Iugend; ſie zeigten ſorgſam mir den Weg zur wahren Tugend. Wann

ihre Stimme ſchwieg, ſprach guter Lehrer Mund, und machte redlich mir der Weis⸗

heit Schaͤtze kudn.

3. Wie weit waͤr ich viel⸗ leicht vom Tugendpfad ent⸗ fernet, haͤtt' ich durch ihren Rath nicht die Gefahr geler⸗ net, zu der das Laſter führt! Leicht werden wir ſein Raub; uns mache Leichtſinn nie für ihre Lehren taub!

4. Wie Manchem ward das Glück, das du mir gabſt, entzogen; wie Mancher von der Luſt der Sinnlichkeit be⸗ trogen, weil ungewarnt ſein

Fuß nicht jene Schlange mied,

die unter Blumen lauſcht, verletzt, eh' man ſie ſieht! 5. Was gut und edel iſt, was dir gefaͤllt, was nützet, was auf der Lebensbahn uns vor dem Fall beſchützet, was

Muth im Leiden gibt, vor

guten Menſchen ehrt, haſt

du mich, guter Gott, von

Kindheit an gelehrt.

6. Die ächte Frömmigkeit, die nicht in Mienen heuchelt, die aus dem Herzen quillt, mit falſchem Troſt nicht ſchmeichelt, die Jeſu Geiſt und Sinn nachahmt und in ſich nährt, haſt du von Ju⸗

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