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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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uns ſieht, bleibt, wie er ewig war, unendlich groß und gut. Lob ſey ihm immer⸗ dar!

Mel. Lobt Gott , ihr Chriſten

Auf Chriſten, 410 bringet Preis und Ehr dem Herrſcher aller Welt, dem Mächtigen, der Erd' und Meer und alle Him⸗ mel hält!

2. Frohlockt mit jubelrei⸗ chem Schall Gott, unſerm höchſten Gut, der große Wunder überall, auch an uns Menſchen, thut!

3. Von unſrer zarten Kind⸗ heit an hat er uns unterſtutzt, er, der allein uns helfen kann, und gern uns hilft und ſchützt. A. Aus ſeiner Fülle neh⸗

men wir, noch immer, was

uns nährt, und unſern See⸗ len auch ſchon hier Zufrie⸗ denheit gewährt.

5. Er ſtreut auf dieſes Lebens Pfad viel Freuden um uns her. Die Noth, wo⸗ mit ſein weiſer Rath uns prüft, erleichtert er.

6. Er fordert uns zur Tu⸗

gend auf, die hin zum Glück

uns führt, er iſt's, der un⸗ ſern Lebenslauf mit weiſer Hand regiert.

7. Er bleibt uns treu; ſein Wort ſteht feſt. Wer hier ſich zu ihm haͤlt, kommt, wenn er dieſe Welt verläßt, zum Gluͤck der beßren Welt.

8. Singt, Chriſten, ſingt

Pflichten gegen Gott .

ihm Preis und Dank fuͤr ſeine Guͤtigkeit! Einſt wird ſie euer Lobgeſang noch mehr in Ewigkeit.

Mel. Jeſu, meines Lebens

1 A(a)(Nalte dich mit 411 H hoher Liebe an dem Herrn und opfre Dank! Weih ihm jeden dei⸗ ner Triebe! Seele, Gott ſey dein Geſang! Selig einſt vor ihm zu werden, ſchuf er mich, und ſchon auf Erden ſeh und fühl ichs wonnevoll, was ich künftig werden ſoll.

2. Jeder Tag gebiert mir Freude, Freude jeder Au⸗ genblick; ſelbſt die Schmer⸗ zen, die ich leide, werden Segen mir und Gluck . Rie⸗ ſeln nicht im Pilgerlande Quellen auch im durrſten

Sande? Immer ſtrahlt die

Sonne nicht: aber auch die NRacht hat Licht.

3. Jedes Glück, das ich gewinne, wer gewährt mirs, Herr, als du? Ströͤmen

nicht durch alle Sinne Luſt

mir und Vergnügen zus? Iſt's, o Gott, nicht deine Gabe, daß ich dieſe Sinne habe, und zum täglichen Genuß Nothdurft und oft Ueber⸗

4. O wie viele frohe Tage

floſſen, weil mir nichts ge⸗

brach, ruhig hin und frei von Plage, frei von jedem Unge⸗ mach! Hatt' auch einer Müh⸗ und Sorgen; ſie inſlohn un

und jeden Nor⸗ ich deir Conte neue Frenden da 5. Ian! he füll was wer wünſchen mag, tuant und Dac Schutz und Hül ommer lam und Segen unervan gegen, und, llebel dott,) Tuoſt in Noth. 6 Nuh und Lande, Ordnun⸗ und Recht, dieſ ſein Bande fur

liche Geſchlech Umgangs ſüße der Freundſch Leiden, Rath hab auch ich vreiß ich wi 7. Dieß g ſem keben,

Uebungszeit.

du, Herr, n in jener Ewig lig dort zu n

du mich; und

den ſeh'ichs,

evoll, was

den ſoll.

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