ſhweren
4. Der Gott, durch wel⸗ chen Alles iſt, der ſelber im Gewimmel der Thiere keines Wurms vergißt, der unter ſeinem Himmel, was lebet, ſpeiſt, wird unſern Geiſt für Licht und Heil erhalren. O laßt den Höchſten walten! 5. So mag denn, was die
Welt uns gad, zerfallen und zerſtäuben! So drohe Krank⸗ heit, Tod und Grab! Des Schöpfers Huld wird blei⸗ ben. Er leitet gut, wir haben Muth; es mag uns übel ge⸗ hen: wir werdens überſtehen! 6. Wir zagen nicht: du Gott, regierſt, und wenn du Menſchenherzen durch Leiden für das Gute rührſt, ſo ſeg⸗ nen wir die Schmerzen. Wir haben Muth; ſind wir nur gut, ſo mags uns übel ge⸗ hen: wir werden's überſte⸗ hen!
In eigener Melodie.
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pben Gott läßt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wun⸗ derbar erhalten in aller Noth und Traurigkeit. Wer Gott , dem Allerhöchſten, traut, der hat auf einen Fels gebaut! 2. Was helfen uns die Sorgen? Was hilft uns unſer Weh und Ach? Was hilft es, daß wir alle Morgen beſeufzen unſer Ungemach? Wir ma⸗ chen unſer Kreuz und Leid
nur größer durch die Trau⸗ rigkeit.
3. Man halte nur ein we⸗ nig ſtille und ſey doch in ſich ſelbſt vergnuͤgt, wie unſers Gottes Gnadenwille, wie ſein allweiſer Rath es fügt! Gott , der uns ihm hat aus⸗ erwaͤhlt, der weiß auch gar wohl, was uns fehlt.
4. Er kennt die rechten Freudenſtunden, er weiß, wann Hülfe nützlich ſey. Wenn er uns nur hat treu erfunden, geduldig, ohne Heuchelei; ſo kommt er, eh wirs uns verſehn, und läſſet uns viel Guts geſchehn.
5. Denk nicht in deiner Drangſalshitze, daß du von Gott verlaſſen ſeyſt und der dem Gluck im Schooße ſitze, den alle Welt für glücklich preiſt! Die Zukunft ändert oft ſehr viel und ſetzet jeg⸗ lichem ſein Ziel.
6. Es ſind ja Gott ſehr leichte Sachen, und ſeiner Allmacht gilt es gleich, den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich. Er iſt der Herr, der Jedermann leicht hoch er⸗ höhn, leicht ſtürzen kann!
7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, ſo wird er bei dir werden neu. Denn, welcher ſeine Zuver⸗ ſicht auf Gott ſetzt, den ver⸗ läßt er nicht.
Gebet.
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„ 1Oich Go 301Ams mie ſelbſt de ig die Pilgrimſe tuns wohl volle in finſtem Thal ſellſt mein licht, nein Hort, men Ach Gott, berlaß 2 Ac Gott,v ticht, lehr deinen valen und laß u nehr in Sünd u ſalen, Gib wir geſt, des Glau ſcht, und wan ceeln will, Got nich nicht! „3 Ach Got. nicht in Nöthen ren, und laß zu ni hulf maer gein Gemüth ſtzittr' ich in
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