ſeinen Beiſtand ſenden. Der Leiden Nacht, der Bosheit Macht laß nie dein Herz er⸗ ſchrecken! Es iſt dir ja dein Retter nah; ſein Schild wird dich bedecken. 8. Bleibſt du ſo deinem Gott getreu, ſo wirſt du's auch erfahren, daß er dein lieber Vater ſei; und nach voll⸗ brachten Jahren der Sterb⸗ lichkeit kommt dort die Zeit, wo Gott einſt ſeine Treuen durch ſeinen Sohn mit höh⸗ rem Lohn auf ewig wird er⸗ freuen.
8 eines Gottes 368 D freue dich, dank ihm, meine Seele! Sor⸗ get er nicht vaterlich, daß kein Gut dir fehle? Schützt dich ſeine Vorſicht nicht, wann Gefahren dräuen? Iſt's nicht Seligkeit und Pflicht, ſeiner dich zu freun?
2. Ja, mein Gott, ich hab an dir, was mein Herz begehret, einen Vater, welcher mir, was mir nützt, gewähret, der mich durch ſein göttlich Wort hier zum Guten lenket, und mit Him⸗ melswonne dort meine See⸗ le traͤnket.
3. Wenn ich dich, mein Herr und Gott, kindlich ehr, und liebe; wenn ich redlich dein Gebot und mit Freu⸗ den übe: o wie iſt mir dann
ſo wohl;
müthe ſeliger Empfindung
voll, voll von deiner Güte! 4. Dann darf ich mit Zu⸗
verſicht nach dem Himmel
blicken; meine Leiden acht ich
nicht, wie ſie mich auch drük⸗ ken. Hoffnung und Zufrie⸗
denheit wohnen mir im Her⸗
zen, tröſten und erhöhn mich weit über alle Schmerzen.
5. Du biſt mein! ſo jauchz ich dann; wer iſt, der mir ſchade? Heil mir, daß ichs ruͤhmen kann, mein iſt deine Gnade! Dir iſt meine Wohl⸗ fahrt werth! Du gabſt mir mein Leben, wirſt auch, was mein Leben nährt und er⸗ freut, mir geben.
6. Jeſus iſt nach deinem Rath in die Welt gekommen; alle meine Miſſethat hat er weggenommen. Ihm ver⸗ trau ich, bet' ihn an, glaub' an ſeine Leiden, folg ihm treulich, und ſo kann nichts von dir mich ſcheiden.
7. Dich, du Troſt der Sterblichkeit, Heil des beß⸗ ren Lebens, himmliſche Vollkommenheit, ſuch ich nicht vergebens. Wenn mein Lauf vollendet iſt, und voll⸗
bracht mein Leiden, ruft
mein Mittler, Jeſus Chriſt,
mich zu ſeinen Freuden. 8. Meine Freud' an dir, mein Gott, wird dann ewig währen. Noch ſo furchtbar ſei der Tod: er wird ſie nicht ſtoͤren. Willig werd ich mein e⸗
wie iſt mein Ge⸗
——— 4—.——.ß
geben du er
tcn, Seaben frei bol Hein, reuen keben.
9 Gib mir nur ſerinder Fremd zewyßtſeyn, d zen, wein Ge dieſe ſanfte Fre ch zu dir habe hell in dieer zei duoſt am Grabe.
10. eaß die ku ze nie dieſes dei zen! Rüſte ſelb zer ſe mit De⸗ blaiben. Gib geſt, der wid dhon regere, Vertraun auf d verliere.
Mel. Jeſus, me
369 he
den Henn iſ In ben; und er win güt gem, dir au den geben
beut dir an, wo zur wünſchen


