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mein Schutz, mein Heil und Licht, ſo beb ich vor den Men⸗
ſchen nicht.
8. Laß deine Furcht, Gott, mich regieren, mich ſtets auf dich, den Höchſten, ſehn!
Laß ſie mich hier zur Weis⸗
heit führen: ſo werd ich nie⸗ mals irre gehn. Wohl dem der ſtets dich kindlich ſcheut!
Dich fürchten, Gott, iſt Se⸗
ligkeit. Mel. O Gott, du frommer Gott,
b) Mewahre mtei⸗ 361 B nen Mund, ſo oft er, Gott, dich nennet, dich, den mit heil'ger Furcht der Geiſter Heer erkennet, daß nie durch Unbedacht ich ſtrafbar ihn entweih; daß nie mir Spiel und Scherz dein großer Name ſei!
2. Stets heilig bleib er mir! Und muß mein Ohr es hören, daß Andre dich, o Herr, und dein Gebot enteh⸗ ren; ſo reiße nie der Strom der Frevler mich dahin! Die Schuld wird mein, wenn ich ihr Mitgenoſſe bin.
3. Auch Jeſus Chriſtus ſei zu jeder Zeit und Stun⸗ de, ſo oft ich ſein gedenk, ſo oft in meinem Munde ſein hoher Name tönt, mir hei⸗ lig! Ihn entweiht nur der, der ihn nicht kennt, nicht ſeines Heils ſich freut.
4. Von meinen Lippen fern ſei Fluch und freches Schwö⸗
ren! Fern ſei ſchamloſer
Scherz! Der Mund kann ich nicht ehren; auf deſſen
Lippen ſchwebt, was wahre
Tugend ſchmäht. Den Beter orſt du nicht, der dich ohn' hrfurcht flehtt.
Mel. Es woll' uns Gott
361 2Duſchauſt,mein Schöpfer und mein Herr, ins Innerſte der Seelen, und niemand kann, Allwiſſender, dir, was er denkt, verhehlen. Laß dei⸗ ne Macht und Hoheit mich mit Ehrfurcht ganz erfüllen, wann ich als Wahrheitszeu⸗ ge dich„nach meiner Obern Willen, anruf und bei dir ſchwöre!
2. Argliſtig können Men⸗ ſchen zwar oft Menſchen hin⸗ tergehen; doch dir iſt Alles offenbar; du ſiehſt, was ſie nicht ſehen. Im Zorn ſchauſt du die Lügner an. Verheim⸗ lichte Verbrechen, die Men⸗ ſchenmacht nicht ſtrafen kann, wird deine Macht einſt rächen, die jeden Fre⸗ vel richtet.
3. Und ich, ich könnt' aus Geiz, aus Neid, aus falſcher Scham, aus Rache verkehren die Gerechtigkeit
und meines Nächſten Sache;
könnt' ihm durch Meineid frech den Ruhm der Redlich⸗ keit entwenden, und ſo der Unſchuld Eigenthum, die Wahrheit, ſrevelnd ſchn
den
ſtunzen,
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den und wich
4 Gott! nei d frrentlih ber deine Rechte, ſwerten Flu
durch ſolch Verh uel Ach, en
wͤtd ich ſeyn,
dieſem keben, d
GewiſensPein, übergeben; was de zakanft?
3 Nein, Lu
wil ich, oGott, Herzen haſſen, d
treu bis in de deinem Wort
Ken Glick,
ſoll wich je rei ren, daß ich ſentlich deßwe ſchworen, und mel raube.
Nel. Der unſt
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ner biſt, dem ein Greuel iſt ein Verbrechen ſcicht j ein e Nviſſender, d und eint wirſt
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