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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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im Allgemeinen.

Eigenliebe, was Andern ſtren⸗ ge Tugend ſcheint. Der Trieb des Neids, der Schmähſucht Triebe erweckten dir ſo man⸗ chen Feind; du wirſt behut⸗ ſam, ſchrankſt dich ein, fliehſt nicht die Schmähſucht, nur den Schein.

6. Du denkſt, weil Dinge dich nicht rühren, durch die der Andern Tugend fallt; ſo werde nichts dein Herz ver⸗ führen; doch jedes Herz hat ſeine Welt. Den, welchen Stand und Gold nicht rührt, hat oft ein Blick, ein Wort verfühet.

.Oft ſchläft der Trieb in deinem Herzen. Du ſcheinſt von Rachſucht dir befreit; jetzt ſollſt du eine Schmach verſchmerzen, und ſieh, dein Herz wallt auf und draut, und ſchilt ſo lieblos und ſo hart, als es zuerſt geſchol⸗ ten ward.

8. Oft denkt, wenn wir der Stille pflegen, das Herz im Stillen tugendhaft. Kaum lachet uns die Welt entge⸗ gen: ſo regt ſich unſre Lei⸗ denſchaft. Wir werden im Geräuſche ſchwach, und ge⸗ ben endlich ſtrafbar nach.

9. Du opferſt Gott die leichtern Triebe durch einen ſtrengen Lebenslauf; doch opferſt du, will's ſeine Liebe, ihm auch die liebſte Neigung

auf? Dieß iſt das Auge,

dies der Fuß, die ſich der Chriſt entreißen muß.

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10 Du ehſt, geneigt Ruh' und Stille, die elr und liebſt die Einſamkeit; doch biſt du, forderts Got⸗ tes Wille, auch dieſer zu ent⸗ fliehn bereit? Dein Herz haßt Habſucht, Neid und Zank; flieht's ünmuth auch und Müßiggang?

11. Du biſd gerecht: biſt du beſcheiden? biſt mäßig; uͤbſt du auch Geduld? Du dieneſt gern, wenn Andre leiden; vergiebſt du Fein⸗ den auch die Schuld? Von allen Laſtern ſollſt du rein, zu aller Tugend willig ſeyn.

12. Sei nicht vermeſſen! Wach und ſtreite: denk nicht, daß du ſchon gnug gethan. Dein Herz hat ſeine ſchwache Seite, die greift, der Feind der Wohlfahrt an. Die Si⸗ cherheit droht dir den Fall; drum wache ſtets, wach über⸗ all!

In eigener Melodie. r△* Gott, du from⸗ 350 mer Gott, du Quelle aller Gaben, ohn' den nichts iſt, was iſt, von dem wir Alles haben, erhalte mei⸗ nen Leib geſund und gib da⸗ bei, daß auch mein Geiſt geſund, rein mein Gewiſſen ſei.

2. Gib, daß ich fleißig thu, was mir zu thun ge⸗ büͤhret, wozu mich dein Be⸗ fehl in meinem Stande füh⸗ ret! Gib, daß ich bald es

thu