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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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2 Erdhe mich, ſt ob ichs üch meine, daß ich ken blos, wahi ſenn ſoll ine; mit l Kraften mmt, deinen G len froß erfüllen.

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4 ch im Dautt

des Gewiſſens Stimme hö⸗ ren, dich thätig ehren!

5. Gib Eifer, Kraft und Muth zu meinen Pflichten; ſo mag die Welt, wie ihrs gefällt, mich richten! Ehrt mich dein Beifall, ſo kann ich mit Freuden Verachtung leiden.

6. Du aachteſt nicht das Anſehn der Perſonen; ge⸗ recht wirſt du einſt richten und belohnen, wie Herrlich⸗ keit und Ehre deine Kinder, mit Schmach die Sünder.

7. Vollend ich meines Le⸗ bens Prüfungsſtunden, und

werd ich bis zum Tode treu

erfunden: wie ſchön verwan⸗ deln ſich dann meine Leiden in ew'ge Freuden!

Mel. Wann mein Stündlein O/ACch bin ein Chriſt! 342 J Gott iſt mein Freund! In dieſer hohen Würde ſteh ich und fürchte keinen Feind, trag muthig meine Bürde. Heil mir! In meines Gottes Kraft beherrſch ich jede Leidenſchaft, im Dul⸗ den wie im Handeln.

2. Mein Glaube ſteht und wanket nicht; ſtark, feſt iſt er gegründet! Er ſtuützt voll hoher Zuverſicht auf Jeſum ſich, und findet bei ihm Kraft, Ruhe, Rath und Heil, und nimmt an jedem Segen Theil, den er nns hat erworben.

3. Mich ſoll daher nicht Eitelkeit, nicht Bitterkeit der

im Allgemeinen.

glaubt

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Leiden, auch nicht ein Schlaf der Sicherheit von Gottes Liebe ſcheiden. Wer Jeſu

bt und freudig thut, wie Jeſus will, hat hohen Muth im Leben und im Ster⸗ ben.

4. Was ſind die Leiden die⸗ ſer Zeit doch gegen jene Kro⸗ nen, womit Gott in der Ewigkeit die Frommen will belohnen? Was iſt die eitle Luſt der Welt, wenn man das Glück dagegen haͤlt, das Gott uns dort will ſchen⸗ ken?

5. So ſoll denn ſelbſt des Todes Macht mein Herz von Gott nicht ſcheiden! Er füͤhrt mich durch des Grabes Nacht zu jenem Licht der Freuden, wo, frei von allem Erdenleid in ſeines Himmels Herrlich⸗ keit ich ewig mit ihm lebe.

Mel. Ach, ſiey ihn dulden

Q Dir immer ähn⸗ 3 licher zu wer⸗ den, du hohes Urbild der Vollkommenheit, das ſei mein Ziel ſchon hier auf Er⸗ den, das bleibt mein Ziel, dem in der Ewigkeit mit höhrer Kraft mein Geiſt ent⸗

gegen ſtrebt, ob er ſich gleich nie ganz zu ihm erhebt. 2. Wenn ich aus reiner Menſchenliebe, die ſelbſt den Schein des Eigennutzes flieht, des Wohlthuns edle Pflich⸗ ten uͤbe, auch wenn mein Thun kein ſterblich Auge ſieht;

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