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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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240 Ge

vor den Spöttern, wenn ſie ihn verſchmähn, wenn ſie ſich und ihren Witz vergöt⸗ tern! Was vermag der Läſt⸗ rer Spott wider Jeſum, wider Gott? 5. Was vermag er, tobt er gleich wider dich und dei⸗ nen Glauben? Gottes Bei⸗ fall, Gottes Reich kann doch keine Macht dir rauben. Halte dich an dem nur feſt, der die Seinen nie verläßt. 6. Welchen Kampf hat nicht dein Herr für dein ew' ges Heil geſtritten? Jene Schaar der Märtirer, was hat die fuͤr ihn gelitten?

Schmach und Marter, ſelbſt

den Tod, litten ſie getroſt fuͤr Gott . 7. Und der Spötter Witz und Hohn, könnte je dein Herz verführen, deinen Antheil an dem Lohn deines Glau⸗ bens zu verlieren? Nein,

o Chriſt, nein, wanke nie

fleh um Rettung auch für ſie! 8. Sei getreu bis in den Tod' denn du glaubeſt nicht vergebens, nach dem Tode führt dich Gott zu der Won⸗ ne jenes Lebens. Und auf einen kurzen Streit krönt dich ſeine Herrlichkeit. Mel. Auf, Chriſtenmenſch!

3332 Jelch hohes Bei⸗ 390 2 ſpiel gabſt du mir, mein Heiland, durch dein Leben! Sollt' ich nicht gern und mit Begier, dir

gehn den Weg,

ſinnung und Verhalten des Chriſten

nachzuahmen ſtreben? nicht den du be⸗

tratſt, nicht freudig thun,

was du, Herr, thatſt? 2. Dein Herz, von Sün⸗ den nie entweiht, war rein, wie deine Lehre; dein ganzer Wandel Heiligkeit; dein End⸗ zweck Gottes Ehre; hier Lei⸗

tung zur Vollkommenheit und dort der Menſchen Se⸗ ligkeit.

3. Drum fuͤhrteſt du zur Tugend an, und, ſtandhaft ihr ergeben, gingſt du uns ſelbſt den Weg voran, mit Muth uns zu beleben; und wenn du litteſt ohne Schuld ertrugſt du Alles mit Geduld.

4. Der Kummervollen Troſt zu ſeyn; zu wehren jedem Leide, nur wohlzuthun, nur zu erfreun, war deine Sorg' und Freude; und jede Thrä⸗

ne, jeder Schmerz drang in

dein liebevolles Herz.

muth und mit Huld die

Schwachheit deiner Freunde;

mit Sündern hatteſt du Ge⸗ duld und batſt für deine Feinde. Du warſt gehorſam bis zum Tod und ehrteſt ſelbſt im Tode Gott .

6. Dies große Beiſpiel haſt du mir zum Vorbild hin⸗ terlaſſen, daß ich geſinnet ſei, gleich dir, in meinem Thun und Laſſen. Komm, ſprichſt du, nimm mein Joch auf dich, komm, folge mir und

ſieh auf mich! 7. Ich

5. Du trugſt mit Sanft⸗

Jhtume,! 1en s, hel entme, de Sängerſti, und nur den deinen d ni ih deinem V auch Andern gt ſel

Rel. Wer ur de 99% Boi⸗ 39 1in den mit allen ſer ten ſrebt, an edl

reich zu werden, für dieſe Welt nus worwärts dringtu vergißt, daß ſeine

ſerblchiſt.

2. Er forſat Tugend Wegen und Pflicht iſin thun, ſpricht) chen nur die Ti will ich ſchlung noch ruhn. Er ſi

nittzt die Zeit 2

fir die Ewigkeit. 3. Erfüllet dn gend Sorgen de denkt mit Luſt tr hier ſchtbann aagen, ein gut eäin kam, uln da Jugeblik und ſn Triderd nſcrace d, duch.