bluteteſt am Kreuze, trugeſt Schmach und Angſt und Noth; ſtarbſt für ihn, damit dein Tod ihn zum frommen Leben reize! Folgt er dir, o welche Huld! ausgetilgt iſt ſeine Schuld. b 6. Dank ſei dir von allen Frommen, Preis und Dank ſei dir geweiht! Ja, durch ddich iſt Heil gekommen in das Land der Sterblichkeit. Wer dir folgt durchs Erdenleben, aathmet hier ſchon Himmels⸗ luſt; Friede wohnt in ſeiner Bruſt; einſt wird Gott die Kron' ihm geben. Wie ver⸗ klärt des Todes Thal, Herr, ihm deines Lichtes Strahl!
Mel. Auf, Chriſtenmenſch
205 Ipir nach, ſpricht 327 Chriſtus, un⸗ ſer Held, folgt meinem Vor⸗ bild, Chriſten! Verlaugnet euch, beſiegt die Welt mit ihren ſchnöden Lüſten; gebt ihren Reizungen nicht nach, erduldet lieber Ungemach! 2. Ja, Herr, dein Vor⸗ bild leuchte mir zu einem heil'gen Leben! Wem ſollt' ich auch, wem ſonſt, als dir, zu folgen mich beſtre⸗ ben? Duzeigſt den Weg zum wahren Wohl, zeigſt mir, wie ich ihn wandeln ſoll.
3. Dein Herz voll Gotter⸗ gebenheit war auch voll Menſchenliebe, voll Demuth, Sanftmuth, Freundlichkeit,
236 Geſinnung und Verhalten des Chriſten
und reger Mitleidstriebe; ſelbſt deinen Feinden wand⸗ teſt du großmüthig Hülf' und Wohlthat zu.
4. Dein Beiſpiel lehrt,
was ſchändlich iſt, mit weiſer Vorſicht fliehen; es lehret mich, mein Herz der Liſt und Heuchelei entziehen. O wohl mir, wenn mit from⸗ mem Sinn ich dir, mein Heiland, ahnlich bin!
5. Du gingſt als Führer einſt voran, ſtehſt mir auch noch zur Seite; du kämpf⸗ teſt ſelbſt und brach'ſt die Bahn, ſtärkſt nun auch mich zum Streite. Wie könnt; ich denn ſo zaghaft ſeyn und mich, dir nachzufolgen“ ſcheun?*
6. Wer hier ſeyn Glück zu finden meint, wird's ohne dich verlieren, wer's bei dir zu verlieren ſcheint, den wirſt du dazu führen. Wer dich als ſeinen Herrn und dir nicht folgt, iſt dein nicht werth.
7. So will ich denn dir, meinem Herrn, getreu und froh nachgehen, will wohl⸗ gemuth, getroſt und gern
der Tugend Kampf beſtehen; denn wer nicht kämpft, trägt
einſt die Kron' des ew'gen Lebens nicht davon.
verehrt,
tennet, det ſe Miglied iſt, Hemn in nennet! iei zil Hieniede trnach ſeinet det won aller Heuche tig ihn weretre dhritusjünger
2 Der ächke. halt ſtets feſtanſe ben. Er läßt hohn der Welt Kleinod rauben. ſer Glaube gitt
und Muth zum ben, vor ſeiner tugendhaft und! zuleben, zu du ſterden.
3. Der achte lemt von Got trieben, und vo
Pfad eutfennt, cher ihn lieben vas Jeſus that Sünder zu be Rßlt dazu ſic an rüm an luch nic it, Der achte weiht dem
ſchäfte die Tage


