Ewigkeiten.
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ner Stadt der Frommen, mit dem Ernſt, dahin zu kommen! Trachte, weil du hier noch biſt, nur nach dem, was droben iſt!
9. Ohne Heiligung wird
Keiner, Herr, in deinen Himmel gehn; o ſo mache immer reiner hier mein Herz, dich einſt zu ſehn! Hilf, o Vater, meiner Seele, daß ſie nicht den Weg verfehle, der mich ſicher dahin bringt, wo man ewig dir lobſingt!
Mel. Schon iſt der Tag von Gott
28 3 Einf freuet euch einſt reift die Saat zum Tag der frohen Garben. Nicht hier wird jede gute That der Edlen, welche ſtarben, belohnt mit voller Seligkeit; drum hofft mein Geiſt Unſterblichkeit, ein Leben ohne Ende. 6 2. O Glaube, der das Herz erhebt, du, Gott, ſchufſt unſre Seele; du, der erhält, was iſt und lebt, erhältſt auch unſre Seele; zum ſteten Wirken ſchufſt du ſie. Heil uns! Darum ver⸗ geht ſie nie; ſie lebt für
3. Nun können wir hier in der Zeit voll froher Hoff⸗ nung leben! Gott wird die größte Seligkeit dem Tu⸗ gendfreunde geben, der das, was ihm die Pflicht gebot, mit reinem Herzen bis zum Tod treu ſuchte zu erfuͤllen.
Unſterblichkeit und Vergeltung.
4. Nach dieſem Glück der Ewigkeit laßt uns mit Eifer ringen; laßt, Chriſten, uns in dieſer Zeit treu unſre Pflicht vollbringen! Belohnt wird einſt der Tugend Müh', ein guter Gott belohnet ſie in jenem beſſern Leben!
Mel. Der unſre Menſchheit
107. 1 knſterblichkeit! 284 U Unſterblich⸗ keit! Gedanke, der das Herz erfreut, den Geiſt zu Gott erhebet, der Troſt für alle Schmerzen ſchafft, mit ho⸗ hem Muth, mit Gotteskraft zum Todeskampf belebet! Fühlt des Gedankens Selig⸗ keit; denkt, Menſchen, daß ihr ewig ſeid!
2. Sei's, daß der Erde Bau zerbricht, erlöſche einſt der Sonne Licht: wir, mehr als Erd und Sonne, wir le⸗ ben für die Ewigkeit! Schon in des Daſeyns erſter Zeit fühlt dies das Herz mit Won⸗ ne; und ſeine Würde fühlt der Geiſt, der ewig ſeinen Schöpfer preißt.
3. Gott, dir ſei Dank Gott , dir ſei Dank! Nun miſcht ſich in den Schmerzge⸗ ſang an unſrer Bruͤder Gra⸗ be der Ewigkeit Triumphlied ein. Nur unſer ſterbliches Gebein wird, Erde, deine Gabe. Hoch ſchwingt ſich,
wenn die Hülle fällt, der
Geiſt empor zu jener Welt. 4. Gott,
Nel. Scho
2857 nein Geiſt get, und: erſteut, de lid ſinget nic dir leicht wirr die ſonſt
2. 80 elß ſin ten ühet; darf der ſia und Tugend imack jen ntflamme Iruſt den gend.
13 Dont,
du mein


