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Staub wird dieſer Leib von Erde ; doch, damit er himm⸗ liſch werde, wird er einſt von Gott erneut, und erhält Unſterblichkeit.
2. Willig werd ich dieſes Leben, wenn es deinem Rath gefällt, dir, mein Vater, wieder geben, gern verlaſſen dieſe Welt; denn nach dieſem Erdenleiden warten meiner höhre Freuden. Ich, als Chriſt, ich fürchte nicht Grab und Tod und Weltgericht.
3. Nichts ſoll mir den Troſt entreißen, er ſoll mir ſtets heilig ſeyn: Gott er⸗ füllt, was er verheißen; ſei⸗ ner will ich ſtets mich freun. Mir macht nun der Tod nicht bange, weil durch Jeſum ich erlange eine frohe Seligkeit, wenn ich nüuͤtze dieſe Zeit.
4. Dort bei ihm iſt wah⸗ res Leben; Millionen ſtehen ſchon, ihren Retter zu er⸗ heben, und erwarten ihren Lohn; hohe Himmelsgeiſter ringen, mitanbetend ihm zu ſingen, der des Ruhms ſo würdig iſt, dem Erlöſer, Jeſu Chriſt .
5. Vaterland verklärter Frommen! Heil, Unſterblich⸗
keit und Ruh; was kein Sterb⸗
licher vernommen, Gottes Heil gewähreſt du! Freu⸗ denärnten ſchenkt Gott denen, welche hier geſä't mit Thraä⸗ nen; alle Thränen trocknet
er; Sünd' und Elend ſind
nicht mehr.
Unſterblichkeit und Vergeltung.
6. Möcht ich doch, ſie zu
empfangen, dieſe große Herr⸗
lichkeit, hier nur thun und nur verlangen, was im Tode hoch erfreut! Dieſe Hülle mag zerſtäuben; denn mein Geiſt wird ewig bleiben. Mir iſt Sterben ein Gewinn; denn ich geh zum Vater hin.
7. Welche Tröſtung, dies zu wiſſen! Dieſer großen Hoffnung voll, zag ich nicht in Kümmerniſſen, die ich hier noch dulden ſoll. Leicht und kurz ſind dieſe Leiden; ſie verwandeln ſich in Freuden: wenn ich chriſtlich ſie ertrug, bis Gott ſpricht: es iſt ge⸗ nug.
Mel. Wanu mein Stündlein
— in Pilgrim bin 277 Ei 8 dr Welt, und kurz ſind meine Tage. So manche Noth, die mich befällt, reizt mich hier noch zur Klage. Doch, Vater, jene Ewigkeit verſüßt mir meine Pilgrimszeit, und ſtärket mich im Leiden.
2. Jetzt, da die Süunde
mich noch drückt, ſeufzt mei⸗ Wie bald
ne bange Seele. iſt nicht mein Herz berückt!
Wer merkt, wie oft es fehle?
Doch einſt werd ich vollkom⸗ men rein, ganz heilig und ganz ſelig ſeyn; dies tröſtet meine Seele. 5 3. In ſtiller Nacht wein ich, o Herr, hinauf zu dei⸗ ner Höhe. Mein ſchwaches Herz
ſehen.
4 Wenn Ethickal ſe det femeen in mir die oh ih ſie a ſärke vich d bei dem Ele neinn Glaube
5 Wenn nich ferne d nir naͤher nach der Am mein Haupt ſinket; ſo die Ewigkei Himmels f großen Lohn
6. den, d uich erfteut meinem Hen nich die Ewi Rüh und ſevig unverga nattet mich Jhel„ wenn h.


