— 9ᷣ—— ͦꝛ—
——=—
190
und ſich reuvoll nicht bekehrt, fühlt ſich dann der Strafe werth. 4
5. Nur ein weiſes from⸗ mes Herz darf nicht vor dem Richter zittern; nur den Chriſten wird kein Schmerz dort am Gnadenthron er⸗ ſchüttern. Heilig war ihm ſeine Pflicht; es verdammt ſein Herz ihn nicht.
6. Chriſten, Chriſten, rich⸗ tet nicht! Laßt den Herrn das Urtheil faͤllen! Er bringt Al⸗ les einſt ans Licht, wird einſt jede Nacht erhellen. Lieber duldet, lieber weint, bis ſein großer Tag erſcheint!
7. Laßt uns nur gewiſſen⸗ haft ſtets nach Gottes Willen handeln, eingedenk der Re⸗
chenſchaft, fromm auch im
Verborgnen wandeln, ſelbſt die kleinſte Suͤnde ſcheun,
und Verehrer Jeſu ſeyn!
Mel. Wer nur den lieben Gott
271 Wenn ich auf — Gottes We⸗ gen wanke, und ſtraucheln will, ſo ſchrecke mich der herzerſchütternde Gedanke: Gott richtet einſt die Welt und dich! Er hats verkün⸗
digt, ſein Gericht iſt unaus⸗-
bleiblich, ſtrauchle nicht!
2. Der Weg der Tugenb, den ich walle, ſei rau und ſteil, wo führt er hin? Zum Him⸗ mel, wenn ich Gott gefalle, wenn ich getreu und ſtand⸗ haft bin, geſtarkt, o Gott,
Unſterblichkeit und Vergeltung.
durch deine Huld zur Selbſt⸗ verläugnung, zur Geduld.
3. Oft will ich zu mir ſelber ſagen: die Welt vergeht mit ihrer Luſt! Wohl mir, bin ich bei allen Plagen nur kei⸗ nes Frevels mir bewußt! Es kommt, es kommt die Ewigkeit, die mich aus jeder Noth befreit.
4. Einſt werd ich Jeſu Stimme hören: der du zu meiner Rechten biſt, du warſt gehorſam meinen Lehren; nimm hin, was dir berei⸗ tet iſt! Komm, erbe meines Vaters Reich; ſei ſelig und den Engeln gleich!
5. Solch eine Wonne war⸗ tet meiner, wenn ich mit brü⸗ derlichem Sinn den Nächſten lieb', und gern mich ſeiner erbarm', und Jeſu ähnlich bin. Wie könnt' ich hart und lieblos ſeyn? Betrübte ſehn, und nicht erfreun?
6. Dort, dort trifft den, der ohn' Erbarmen nie men⸗ ſchenfreundlich ſich beweiſt, der, fuͤhllos bei der Noth der Armen, Bedrängte nie er⸗ quickt, noch ſpeißt, den Hung⸗ rigen ſein Brod nicht bricht ein unbarmherziges Gericht.
7. Fühlloſe, wird der Richter ſagen, verſchloſſen habt ihr eure Hand, verach⸗
tet eurer Brüder Klagen.
Entweicht! Ich hab euch nie erkannt! Fuͤr den, der Brüu⸗ der nicht erfreut, iſt freu⸗ denleer die Ewigkeit!
8. So
8 60 w
de rictten,
wenn du en ten ilter. Majeſtat wird der fteun, de ſchrechlich 9. Gib
Muth und nein Glau geübt in jed bewährt und ſo werd ich nich ewig d freun.
N Aut
N2
auch mir Jeſu, nim
Aaß ich ein
2 Mache den frei, fe getreu; ſo d Gerict, Geele nicht. 3 Millon deine Hülfe Jöereite au lügeſänge Die dir dn ſcher dei Führ duch em, unr de ſeyn.
5 Fälger Lort; ſiß im fort, bis eſu Chrſt lendet jt.


