182 Unſterblichkeit und Vergeltung.
ruhen ſie frei von der Erde Müh'. Gelobt ſei Gott ! Vor ſeinen Thron, zu ſeinem Sehr begleiten ihre Werke je.
In eigener Melodie.
259 Wos ſorgſt du ängſtlich für dein Leben? Es Gott gelaſſen uͤbergeben iſt wahre Ruh' und deine Pflicht. Du ſollſt es lieben, weislich nützen, es dankbar, als ein Glück, beſitzen, verlieren, als ver⸗ lörſt du's nicht.
2. Der Tod ſoll dich nicht traurig ſchrecken; doch dich zur Weisheit zu erwecken, ſoll er dir ſtets vor Augen ſeyn. Er ſoll den Wunſch zum Le⸗ ben mindern, doch dich in deiner Pflicht nicht hindern, vielmehr dir Kraft dazu verleihn. 8 88
3. Ermatteſt du in deinen
Pflichten: ſo laß den Tod dich unterrichten, wie wenig
deiner Tage ſind! Sprich;
ſollt ich Gutes wohl ver⸗ ſchieben? Nein, meine Zeit, es auszuüben, iſt kurz, und ſie verfliegt geſchwind.
4. Denk an den Tod, wann böſe Triebe, wann Luſt der Welt und ihre Liebe dich rei⸗
zen, und erſticke ſie, Sprich; kann ich nicht noch heute ſter⸗ lich kommt er, ſie zu rächen, de Lockung folg ich nie.
5. Denk an den Tod, wann
Ruhm und Ehren, wann dei⸗ ne Schätze ſich vermehren, daß du ſie nicht zu heftig liebſt. Denk an die Eitel⸗ keit der Erden, daß, wann ſie dir entriſſen werden, du dann dich nicht ſo ſehr be⸗ trübſt.
6. Denk an den Tod bei frohen Tagen. Kann deine Luſt ſein Bild vertragen, ſo iſt ſie gut und unſchuldsvoll. Sprich, dein Vergnügen zu verſuͤßen; welch Glück werd' ich erſt dort genießen, wo ich unendlich leben ſoll!
7. Denk an den Tod, wann deinem Leben das fehlt, wor⸗ nach die Reichen ſtreben. Sprich: bin ich hier, um reich zu ſeyn? Heil mir, wann ich in Chriſto ſterbe! Dann iſt ein unbeflecktes Er⸗
be, dann iſt des Himmels
Reichthum mein.
8. Denk an den Tod, wann Leiden kommen. Sprich: alle Trübſal eines Frommen iſt zeitlich und im Glauben leicht. Ich leide zu doch von allem Böſen wird mich der Tod bald, bald erlöſen; er
iſts, der mir die Krone reicht.
9. Denk an den Tod, wann freche Rotten des Glaubens und der Tugend ſpotten, und Laſter ſtolz ihr Haupt erhöhn. Sprich bei dir ſelbſt: Gott
und plötzlich werden ſie ver⸗ gehn. oS).. l.
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10.
8——
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10. Dank zeit der S pfeile Golte du ufſt, un rict. Epric tenn der He⸗ r wird wich zetlaſſen da fin Angeſcch 14. So ſu Fäͤllen den votzuſtellen: iictziternd er di ein Tr iin weiſer Fr Tagen, ein Rerſuchung ſer
Na. Wer nur
250 G
nein Ende?7 ds kommt der geſchvind ach
kann kommen


