Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

nich 4. Gedachtuß lige e vöret, dem hohn getreu zu ſe wih i dem Tode lige hörtt, ihr terht I, den Schlwn r unn in dieſer Sm

den'ßen Bunde di rer jſend uns. Gat

ſin=l Jan dem erhaben dei ie Frommen, We de Ee kem, Preis M 1 SEr itum an heit gekommel Mfe shei delaunn

Heiligung 139

vnn Lieennden zegt an

227 u, Herr, haſt

aus Barmher⸗

31 Gnaden, das ganze Volk der Chriſtenheit wohlthätig ein⸗ geladen. Du rufſt: Muh⸗ ſeel'ge, kommt zu mir! Ich komme, Heiland; ja zu dir erheb ich meine Seele. Ent⸗ zeug mir deine Gnade nicht, ſei auch mein Troſt, mein Heil, mein Licht. Du ſtehſt, wie oft ich fehle. 2. Ja, meiner Schulden ſind weit mehr, als ich ver⸗ mag zu zählen. Ich fühl es wohl, und leide ſehr vor Unruh meiner Seelen. Doch du biſt meine Zuverſicht. Verlaß mit deinem Troſt mich nicht; du ſieheſt meine Reue. Erbarmer, nimm ſie gnädig an; du biſt, der hel⸗ fen will und kann, daß ſich

mein Herz erfreue.

3. Nach deinem Troſte ſehn ich mich, gebückt vor dir im Staube. Dein tröſt ich mich, und nur auf dich, Erlöſer, hofft mein Glaube. Gebengte willſt du nicht ver⸗

ſchmähn, verſprichſt, den

Schwachen beizuſtehn, die nach der Beßrung trachten. Stets bleibſt du deinen Wor⸗

igkeit zum Denkmal deiner

ten treu, und wirſt ein gläu⸗ big Herz voll Reu, und mei⸗ nes nicht verachten. 4. Regiere nur auch kuͤnf⸗ tig mich, daß ich vorſichtig handle, und heilig voll Vertraun auf dich, nach dei⸗ nem Willen wandle. Gib, daß, aus Dank für deine

Huld, in Liebe, Glauben und

Geduld ich dir auf Erden le⸗ be, bis ich dereinſt in dei⸗ nem Reich, verklart, un⸗ ſterblich Engeln gleich, dich

ewig froh erhebe. eht Mel. Wer nur den lieben Gott

30((ier bin ich, Je⸗ 228 2 ſu, zu erfüllen, was du in deiner Leidens⸗ nacht, nach deinem gnaden⸗ vollen Willen, zur Pflicht und Wohlthat mir gemacht. Verleih zur Uebung dieſer Pflicht mir deines Geiſtes Kraft und Lichtt!

2. Es werde, Herr, für mein Gewiſſen, dein Mahl ein tröſtlich Unterpfand, daß ich, der Sundenſchuld ent⸗ riſſen, durch dich bei Gott Vergebung fand. So freuet meine Seele ſich in deinem Heil, und lobet dich.. 3. Bewundernd denk ich an die Liebe, womit du un⸗ ſer Heil bedacht. Wie ſtark ſind deine Mitleidstriebe, die dich bis an das Kreuz gebracht! Oigib von deinem Todesſchmerz jetzt neuen Ein⸗ druck in mein Herz!

4. Laß