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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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71.

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. Aüweiß, du win L fürſt, wie dh m. Lrwecken. Selt u e iläubig Herz w i rſchrecken?

1 derd ich einſt, er⸗ ſiſt, in ſanfte dt zen, denn dmf = kann ich N) G Pöheſiegen.

1 die die Wetty

tIrr, zagt nur w Vriung! Ich, i in= iſto einſt mein mung.

1☚ nichts verdit t=, was ſtirbt, n u= auferſtehen, u alsglanz verkif de kabe gehen.

an ſink ins Gm⸗ 1 hinab; ich 1u nicht kränka dein Grab ul m Troſt gede

1

N

In voriger Melodie. m Kreuz erblaßt, 172 Am Martern Laſt und Todesqualen müde, fin⸗ det mein Erlöſer erſt in dem Grabe Friede.

2. Ein heil'ger Schmerz durchdringt mein Herz, und Herr, was kann ich ſagen? Nur an meine Bruſt kann ich tief gerühret ſchlagen.

3 Du ſchützeſt mich, und über dich gehn aller Trübſal Wetter; ſterben wollteſt du für mich, einziger Erretter!

4. Du haſts gethan: dich bet' ich an, du König der Erlöſten! Dein will ich im Tode mich glaubensvoll ge⸗

tröſten.

5. Es iſt vollbracht! riefſt du mit Macht; du zeigſt, daß du dein Leben, mein Verſöhner, göttlich frei ha⸗ beſt hingegeben.

6. Hochheil'ge That! des Höchſten Rath will ich in

Demuth ehren; der Erwer⸗

ber meines Heils wird mirs einſt erklären.

7. Allmächtig rief er, der entſchlief, den Todten; ſie erſtanden; leicht entſchwingt der Lebensfürſt ſich des To⸗ des Banden.

8. Das finſtre Thal will ich einmal durchwandeln oh⸗ ne Grauen; denn durch dich, Erlöſer, iſts mir der Pfad zum Schauen.

9. Ich preiſe dich, erfor⸗

Erlöſung.

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ichs meine: ja du ſiehſt es, wenn ich ſtill meinen Dank dir weine.

10. Vergeß ich dein, ſo werde mein in Ewigkeit ver⸗ geſſen! Herr, ich will, ſo lang ich bin, deine Lieb er⸗ meſſen. b

Mel. Nun laßt uns den Leib

ch endlich, Dul⸗ 173 Aen findeſt du

ein ſtilles Grab zu deiner Ruh, das nach der Noth, die dich gedrückt, mit ſanf⸗ tem Schlummer dich erquickt!

2. Wohl dir, daß du ge⸗ funden haſt, wo, nach des heißen Tages Laſt, dein Haupt du legteſt; einmal nun von langer Arbeit auszuruhn!

3. Nicht modernder Ver⸗ weſung Raub wird, Heili⸗ ger des Herrn, dein Staub. Aus dunklen Todesnächten bricht bald deiner Auferſte⸗ hung Licht.

4. O daß, wenn einſt mein ew'ger Geiſt der Erdenhülle ſich entreißt, auch ich von edlen Thaten ruh! auch Ruhf verdiene, Herr, wie du!

Auferſtehung Jeſu . (Oſterlieder.)

Mel. Wer nur den lieben Gott

Todesuüberwin⸗

ſch der! Aus ſeiner Gruft geht ſche mich, und ſiehe, wie

er hervor. Als Retter der ver⸗