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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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8. Schon viele tauſend Fromme ſchieden, dir, Jeſu, nach mit Freudigkeit, em⸗

pfanden jenen Seelenfrieden,

den nur die Tugend uns ver⸗ leiht. Ihr will ich denn mein Leben weihn: ſo wird mein Tod, wie deiner, ſeyn.

In voriger Melodie.

eht, Chriſten, 169 S ſehet Jeſum ſcheiden, wie er im Tode ſtandhaft iſt, wie nach dem bängſten Erdenleiden ſein Auge ſich ſo ruhig ſchließt; und wißt, daß, wer die Tu⸗ gendbahn ſtets wandelt, ru⸗ hig ſterben kann!

2. Die Welt mit ihrer Luſt verachten, des Reichthums eitlen Glanz verſchmähn, und Tugend uͤber Alles achten, in jedem Tugendkampf be⸗ ſtehn, das machte, daß auf Golgatha man Jeſum ruhig ſterben ſah.

3. Des ewig guten Vaters Willen durch ſeine ganze Le⸗

benszeit treu und gewiſſen⸗

haft erfüllen, war Jeſu größ⸗ te Seligkeit. Ihn ſchreckte Grab und Zukunft denn Gott war ſeine Zuver⸗ ſicht.

4. Er liebte herzlich ſeine Bruͤder, ſelbſt noch im letzten Augenblick; ſchalt nie, ward er geſcholten, wieder; be⸗

förderte des Feindes Glück.

Und dieſe Menſchenfreund⸗

Erlöſung.

nicht;

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lichkeit gab ſterbend ihm noch Heiterkeit.

5. Auf! laßt an Jeſu To⸗ destage den Vorſatz lebhaft uns erneun: wir wollen unſre Lebenstage, wie Je⸗ ſus, nur der Tugend weihn! Dann ſtrahlt auch uns ein helles Licht, wenn ſterbend unſer Auge bricht.

In voriger Melodie.

s iſt vollbracht! 170 E ſo ruft am Kreu⸗ ze des ſterbenden Erlöſers Mund. O Wort voll Troſt und Leben; reize zur Freu⸗ de meines Herzens Grund! Das große Opfer iſt ge⸗ ſchehn, das Gott auch mir zum Heil erſehn. 2. Mein Jeſus ſtirbt, die Felſen beben, der Sonne Schein verlieret ſich, in Todte dringt ein neues Le- ben, der Heil'gen Gräber öffnen ſich, der Vorhang reißt, die Erde kracht, der Welt Verſöhnung iſt voll⸗ bracht. 3. Wie viel, mein Heil, haſt du vollendet, als dir

das Herz im Tode brach! Du haſt den Fluch hinweggewen⸗ det, der auf der Welt voll

Sünder lag, und uns die

Bahn durchs Todes Nacht zur frohen Ewigkeit gemacht.

4. Dankvolle Thränen, netzt die Wangen! Mein Glaube ſieht nun offenbar die Schuld⸗ ſchrift an dem Kreuze han⸗ gen,