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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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Gnad'

Erlöſung. 95

Kraͤfte, mein Herz erbebt;

ich ſeh und ich empfinde den

Fluch der Sünde.

4. Gott iſt gerecht, ein

Raͤcher alles Böſen; Gott iſt die Lieb', und läßt die zelt erlöſen. Dieß kann mein Geiſt mit Schrecken und Entzücken am erblicken.

5. Es ſchlägt den Stolz und mein Verdienſt darnie⸗ der; es ſtürzt mich tief, und es erhebt mich wieder; lehrt mich mein Glück, macht mich aus Gottes Feinde zu Gottes Freunde.

6. O Herr, mein Heil, an den ich kindlich glaube, ich

liege hier vor dir gebückt im Staube, verliere mich mit dankendem Gemüthe in deine Güte.

7. Sie überſteigt die menſch⸗ lichen Gedanken; allein ſollt ich darum im Glauben wan⸗ ken? Ich bin ein Menſch, darf der ſich unterwinden, Gott zu ergründen?

8. Des Höͤchſten Thun iſt: und Lieb erweiſen. Uns kommt es zu, ſie de⸗ muthsvoll zu preiſen, zu ſehn, wie hoch, wann Gott uns Gnad' erzeiget, die Gnade ſteiget.

9. So ſei denn ewig auch von mir geprieſen fuͤr das Exdarmen, das du mir er⸗ wieſen, da du, mein Hei⸗ land, auch fuͤr mich dein Leben dahin gegeben.

Kreuz

10. Du liebteſt mich; ich will dich wieder lieben, und ſtets mit Freuden deinen Willen üben! O gib zu die⸗ ſem heiligen Geſchaͤfte, Herr, ſelbſt mir Kräfte!

In eigener Melodie.

27 Teſu, meines Le⸗ 137J bens Leben, deß ſich meine Seele freut der fuͤr mich ſich hingegeben, Stifter meiner Seligkeit, du, der lieber wollt erblaſſen, als mich im Verderben laſſen, ach, wie dank, wie dank ich dir, mein Erlöſer, g'nug dafür!

2. Menſchenfreund, von Gott geſendet, ſeines Raths Verkünder! längſt haſt du dein Werk vollendet: Preis

ſei dir, Erhabener! Doch in den Gedächtnißtagen dei⸗ ner Leiden, Jeſu, ſagen dei⸗ ne Hochbegluckten dir billig neuen Dank dafür.

3. Du betratſt, für uns zu ſterben, willig deine Lei⸗ densbahn, ſtiegſt, uns Leben zu erwerben, gern den To⸗ desberg hinan, dachteſt nicht an deine Schmerzen, trugſt uns Menſchen nur im Her⸗ zen. Dieſe Liebe preiſen wir; unvergeßlich ſei ſie mir.

4. Meinetwegen trugſt du Bande, litteſt frecher Läſt⸗ rer Spott, achteteſt nicht Schmach und Schande, Elend nicht, nicht Kreuz und Tod, Du warſt werth der hoͤchſten

Freu⸗