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Erlöſung. 93
den biſt. Du lebteſt Sün⸗ dern nur zum Beſten; ſie zu befreien, ſie zu tröſten, ent⸗ ſagteſt du der Herrlichkeit. Nur wohlzuthun war dein Beſtreben: der Zweck von deinem ganzen Leben war deiner Menſchen Seligkeit.
2. Nicht ſchrecklich waren deine Werke: du kamſt nicht Sündern zum Gericht. Du warſt der blöden Seelen Staͤrke, und der Bedräng⸗ ten Zuverſicht. Dein Blick war ſo, wie dein Gemuͤthe, voll Mitleid, Freundlichkeit, und Güte, und deine Hand gab Armen Brod. Du ſahſt die Thränen der Betrübten, die Sehnſucht derer, die dich liebten; auf deinen Wink entfloh der Tod.
3. Du füuͤhlteſt deiner Freunde Leiden mehr, als du eigne Noth empfandſt. Du ſchmeckteſt nichts von Ruh und Freuden, ſo oft du Menſchen leidend fandſt. Aufopfernd deines Lebens Kräfte, war es dein taͤgli⸗ ches Geſchäfte, als Men⸗ ſchenfreund umher zu ziehn. Eh' noch ein Leidender es wagte, und dir ſein Elend thränend klagte, erquickte ſchon dein Beiſtand ihn.
4. Errettung, Nachſicht,
und Erbarmen fand jeder,
der ſich dir genaht. Mit⸗ leidig ſchenkteſt du dem Ar⸗ men die Hülfe, die er ſich erbat. Dem Lahmen ſteaͤrk⸗
teſt du die Glieder, dem Stummen kam die Sprache wieder, dir dankten Blinde das Geſicht. Nie wurdeſt du des Wohlthuns muͤde. Reuvolle fuͤhlten Ruh' und Friede; ſie glaubten, und verzagten nicht.
5. Herr, wo du gingſt, auf jedem Schritte, da folg⸗ ten Lieb' und Mitleid nach; ſie folgten in des Reichen Huͤtte und unter der Ver⸗ laßnen Dach. Der Tempel, wie die oͤden Waͤlder, die Städte, wie die freien Fel⸗ der, empfanden deine Guͤtig⸗ keit. Wo Kummer war, warſt du zugegen; dein hol⸗ der Zuſpruch und dein Se⸗ gen vertrieb des Lebens Bit⸗ terkeit.
6. So gingſt du ſtill auf deinem Pfade dem dir be⸗ ſtimmten Tode zu. Noch war in deinen Blicken Gnade, in deiner Seele Himmels⸗ ruh. Auch dann, als Schrek⸗ ken und Gefahren von allen Seiten nahe waren, verliez dich nicht dein Edelmuth. Du bliebſt ein Schutzgott dei- ner Freunde, bliebſt ein Er⸗ barmer deiner Feinde, und liebteſt ſie bei ihrer Wuth.
7. O Jeſu, waͤre doch mein Leben dem deinen gleich!
waͤr ich, wie du, ſo ganz der
Menſchenlieb' ergeben, ſo ſanft, ſo mitleidsvoll, wie du! O pflanz in mich die holden Triebe des Milleids
un


