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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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2Sken, Höchſter,

n, die Jeſum verklaͤrt, der 2 Wunderwerke andter ſich be⸗ nehmen ſolchen und ſind ihm jan. , o Herr, nur mit ſeiner Lehre hamit wir nicht

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Dies

Erlöſung. 91

Dieß, dieß muß euch beſchaͤ⸗ men. Kommt, lernt, geheilt von eurem Wahn, hinfort euch ſelbſt bezaͤhmen!

2. Gott war ſein Alles; nur an dem hing ſeine gan⸗ ze Liebe. Dem dienen war ihm angenehm; dem weiht' er ſeine Triebe. Wozu er ſtets ſich willig fand, war dieß: den ganzen Willen des Vaters, welcher ihn geſandt, vollkommen zu erfuͤllen.

3. Hoch über Welt und Eitelkeit, ganz heilig, ganz Gott eigen, vermied er nie aus Schüchternheit ſich, wie er war, zu zeigen; und wann er Bohheit freveln ſah, war er voll edler Schmer⸗ zen; wann aber Gottes Wort geſchah, quoll Freud' aus ſeinem Herzen.

. Die Freude, die die Welt verheißt, verlangt' er nicht zu ſchmecken. Und rein bewahrte ſich ſein Geiſt, ganz rein von allen Flecken. In Allem ſah er immerdar mit Eifer, nie zum Scheine, auf das, was ſeinen Brüdern war, nicht aber auf das

Seine.

5. Stets floh er das Ge⸗ räuſch des Ruhms, blieb niedrig und geringe, ent⸗ ſchlug ſich alles Eigenthums, der Erbe aller Dinge. Arm ward er ſelber, daß wir reich aus ſeiner Armuth würden. Er iſt der Herr, ſein iſt das

Reich, doch trug er fremde Bürden. 6. War Gottes Hand auf

ihm ſchon ſchwer: er fands

doch gut und billig; den jeden Tropfen Blut war er ihm aufzuopfern willig. Stets zeigt er, daß ihn keine Noth auch nur zur Klage reize. Er ward gehorſam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuze.

7. Von Gott verlaſſen, blieb ſein Hergan ihm, trotz alles Spotres. Seir Sehnen war, im baͤngſten Schmerz, nichts, als das Antlitz Got⸗ tes. Folgt, Menſchen, ſei⸗ nem Vorbild nach! Er hat fuͤr euch gelitten; er ſelbſt hat euch; ihr ſeyd nicht ſchwach, die Kraft dazu er⸗ ſtritten.

8. Hilf meinem Glauben, daß ich dir, mein Heiland, ähnlich werde! Bezähm das Fleiſch, vertilg in mir die Liebe dieſer Erde, daß ich dein großes Beiſpiel mir all⸗ ſtets vor Augen ſetze; des Vaters Willen thun, gleich dir, für Freud' und Leben ſchätze! b

Mel. O Gott, du frommer Gott 2ꝛℳ(ACa) Eriheine mei⸗ 134 E nem Geiſt,

erhabnes Bild der Tugend, du Muſter jeder Pflicht, des Alters, wie der Jugend! O Jeſu, Himmliſcher, dein Bei⸗

ſpiel