90 8 erke und Wohlthaten Gottes.
dem Menſchen kund. Be⸗ gleite ſtets mit deiner Kraft ihr Amt, damit es Nutzen ſchafft! V
7. Noch immer hilfſt du deinem Wort in ſeinem Sie⸗ ge maͤchtig fort; du ſendeſt, wie dein Mund verheißt, noch immer deinen guten Geiſt, der dem, der Wahrheit ſucht und liebt, zum Glauben Licht und Kräfte gibt. 1
8. Mein Heiland, ſend' ihn auch zu mir, daß ich mit heiliger Begier nach Wahr⸗ heit ſtrebe, fromm und treu den Lehren deiner Weisheit ſei, bis mich bei dir in Ewig⸗
keit ein heller's Licht dereinſt erfreut!
Mel. Wer nur den lieben Gott
132 Wie göttlich ſind
doch Jeſu Leh⸗ ren! wie überzeugend ſeine Macht! Wer könnte ſeine Thaten hoͤren, wer, was für Wunder er vollbracht, und ſtimmte nicht dem Glauben lf daß er der Welterloͤſer ei!
2 Erbarmen war es vol⸗ ler Gnaden, was man in ſei⸗ nen Zeichen ſah. Nie wirkte es zu Jemands Schaden, wie von Propheten ſelbſt ge⸗ ſchah; er raffte nie in ihrem
Sinn die Sunder ſchnell im Zorne hin.
3. Er ſchenkte das Geſicht den Blinden, den Tauben
gab er das Gehör, der Aus⸗ ſatz mußte vor ihm ſchwin⸗ den, der Stumme ſang ihm Dank und Ehr. Sein Macht⸗ wort hieß die Lahmen gehn, und ſelbſt die Todten aufer⸗ ſtehn.
4. Sein Segen ſpeiſte
ganze Heere, da, wo es
ſelbſt an Brod gebrach; und kaum gebot er Wind und Meere, ſo ließ ihr Sturm gehorſam nach. O ſah man nicht bei allem Thun auf
ihm, der Gottheit Fülle
ruhn?
5. Wir danken, Hoͤchſter,
deiner Starke, die Jeſum
vor der Welt verklaͤrt, der
durch ſo große Wunderwerke als dein Geſandter ſich be⸗ waͤhrt. Wir nehmen ſolchen glaubig an, und ſind ihm willig unterthan.
6. Erfüll', o Herr, nur
unſre Herzen mit ſeiner Lehre Goͤttlichkeit, damit wir nicht das Heil verſcherzen, das uns dein Sohn allein ver⸗
leiht, und ſchaffe, daß ihm
unſre Treu' bis in den Tod ergeben ſei!
Mel. Was mein Gott will 1 32 Sommt, die ihr
190 Nℳ nicht gewohnet ſeyd, daß ihr euch ſelbſt ent⸗
ſaget, die ihr nur ſtets nach
Einelkeit, Ruhm, Vorthei,, Wolluſt fraget, kommt, ſchauet Jeſu Vorbild an!
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3. Hoth üher? Einllteit, ganz h
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