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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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auch deine Finſterniß durch ſeinen Glanz erhellen.

2. Er macht das Herz von Sünden rein, um dich zum Leben einzuweih'n, zum ſitt⸗ lich ſchoͤnen Leben. Er gibt dir Kraft zu jeder Pflicht, und ſtaͤrket deine Zuverſicht, zu Gott dich zu erheben.

3. Wer noch der niedern Sinnlichkeit, wer noch des Laſters ſich erfreut, ach, der verſcherzt den Segen! Nie wird ihm wahres Gluͤck und Heil, nie wird ihm Seelen⸗ ruh zu Theil auf ſeinen boͤ⸗ ſen Wegen.

4. Wer aber wünſcht, wie Simeon, das Heil der Welt, des Höchſten Sohn, zu ſeinem Heil zu haben; wer recht thut, ſich der Welt entwöhnt, nach wahrer Hei⸗ ligung ſich ſehnt, der opfert aͤchte Gaben.

5. Wer durch das Wort, darauf er traut, im Glau⸗ ben ſeinen Heiland ſchaut, kann einſt in Frieden fahren. Der Herr erfuͤllt, was er verſpricht;; er wird ſich einſt in ſeinem Licht ihm herrlich offenbaren.

6. Ich komme, Herr, mich dir zu weihn. O mache mich von Suͤnden rein, und laß mich heilig leben, bis du auch mich, wenn dirs ge⸗ faͤllt, im Frieden wirſt aus dieſer Welt zu deiner Wonn' erheben.

Werke und Wohlthaten Gottes.

Johannes, der Vorgänger Jeſu.

In eigener Melodie.

s ging ein Mann 124 E voll Gnad' und Segen, Johannes, dem Er⸗ loͤſer vor. Die Hugel bahnt' er ihm zu Wegen, hob Herzen aus dem Staub empor. Es bebte, wer ihn reden hörte, bekannte ſeine Fehler, kehrte gerührt, mit thraͤnenvollem Blick, zur Tugend und zu Gott zuruͤck.

2. Er ſchreckte Heuchler, ſtrafte Sünder. Er rief: das Himmelreich iſt nah! Thut Buße, werdet Gottes Kinder; denn der Verheißene iſt da! Er kommt und wird die Menſchheit ſichten, par⸗ theilos alle Thaten richten. Heil krönet die erfullte Pflicht, den Frevler trifft ſein Strafgericht.

3. Ein himmliſch Licht iſt ſeine Lehre, und Geiſt wird ſeine Taufe ſeyn. Ihm, ihm allein gebuͤhrt die Ehre! Er kommt, und jedes Herz iſt ſein. Schon wurden ganze Völker rege; ſchon ſtrömte froh es auf den Wegen nach dem erhellten Kanaan , und Heiden riefen Jeſum an.

4. Und wir, die Jeſu Stimme hoͤren, wir ſollten

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nicht ſtill weinend uns be⸗ kehren? nicht froh des Höch⸗ ſten Willen thun? Laßt un

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