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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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dringt dann der Dank zu dir; weit über Sonn' und Sterne erhaben, jauchzen wir. Mit aller Himmel Hee⸗ re ſchallt unſer Lobgeſang. Dem Ewigen ſei Ehre, dem Weltverſoͤhner Dank.

Erſcheinung Chriſti.

Mel. Was mein Gott will 120 erfreue dich des

U Heils, mein Geiſt, das Gott für dich er⸗ kohren! Der Heilige, der Je⸗ ſus heißt, ward auch für dich geboren. Er machte klar, was dunkel war, daß uns kein Zweifel bliebe. Wem leuchtet nicht ſein reines Licht hinauf zum Gott der Liebe?

2. Der Menſch ſoll von der Sinnlichkeit die Freiheit ſich erringen, und, von der Sünde Macht befreit, zum hohen Leben dringen, gut⸗ thätig ſeyn, wie Gott , er⸗ freun, und ſtets zufrieden leben. Dazu verſchafft der Herr auch Kraft, den Gott uns hat gegeben. 3. Drum ſei uns ſein Er⸗ ſcheinungsfeſt ein Feſt der Liebe Gottes. Wohl dem, der ſich auf ihn verläßt, trotz aller Macht des Spottes! Der ihn uns gab, blickt hold herab auf ſeine frommen Kinder; und väͤterlich er⸗ barmt er ſich der reuerfuͤll⸗ ten Sünder.

Werke und Wohlthaten Gottes.

4. Mit dieſer frohen Zu⸗ verſicht geh ich dem Tod ent⸗ gegen. Ich weiß, mein dunk⸗ ler Pfad wird Licht, und Leid und Schmerz wird Segen. Schließt ſich mein Lauf, werd' ich hinauf zu Jeſu mich er⸗ heben und mit der Schaar, die treu ihm war, in ſeinem Himmel leben.

Mel. Gottlob, ein Schritt zur

4014 Jem ganzen Erd⸗ 1 21 D kreis iſt vom Herrn ein helles Licht erſchie⸗ nen; es leuchtet nah, es leuchtet fern. Zahlloſe Völ⸗ ker dienen den todten Göt⸗ tern nun nicht mehr; ſie ken⸗ nen ihn, den Herrn, und er läßt ſie im Lichte wandeln.

2. Kaum ſandte Gott durch ſeinen Sohn der Erde große Freuden, ſo ſammelt er ſich ſelber ſchon die Erſtlinge der Heiden. Der Wahrheit Bild, ein ſchöner Stern führt ſie zu ihrem neuen Herrn. Sie kommen, anzubeten.

3. O waͤr uns nicht dein Licht, o Gott, ſo hell und rein erſchienen; wir würden der Vernunft zum Spott, noch jetzt den Goͤtzen dienen. Nicht ſie, nicht eigne Würdig⸗ keit, nur deine Huld hat uns befreit von jenen Finſter⸗ niſſen. 3

4. Drum laß mit froher Dankbarkeit uns nun im Lichte wandeln, uns in der gnadenreichen Zeit ſtets

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