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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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ir einſt ermü⸗ uns zum Frie⸗ = Grabes Nacht.

Glieder giͤt

hmeckte, den V

²⁴ Richterthrone

n Sohne un⸗

jaun. Heil und 1der Allen ge =thier vertraun. V verſucht, we

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der Schwach⸗

It, ihr Sün⸗ an zottes Kinder!

¹ werth! Eilet! Anmen! Seid,

en. Melodie.

d ſchicke dich

echt feierlih de

Ammen! Blei⸗ arth! Preiſet tſchien; daß an gegeben durch

troͤſten.

Erlöſung.; 79

des Heilands Feſt mit Dan⸗ ken zu begehen! Lieb' iſt der

Dank, der Lobgeſang, durch

den wir ihn, den Gott der Lieb' erhöhen.

2. Sprich dankbar froh: alſo, alſo hat Gott die Welt

in ſeinem Sohn geliebet! O!

wer bin ich, Herr, daß du

mich ſo herrlich hoch in dei⸗

nem Sohn geliebet?

3. Er, unſer Freund, mit uns vereint zur Zeit, da wir noch ſeine Feinde waren, er wird uns gleich, um Gottes Reich und ſeine Lieb' als Menſch zu offenbaren.

4. An ihm nimm Theil! Er iſt das Heil. Thu taͤg⸗ lich Buß' und glaub an ſei⸗ nen Namen. Der ehrt ihn nicht, wer Herr! Herr! ſpricht, und doch nicht ſucht, ſein Beiſpiel nachzuahmen.

5. Aus Dank will ich in Bruͤ⸗ dern dich, dich Gottesſohn, bekleiden, ſpeiſen, traͤnken; der Frommen Herz in ihrem Schmerz mit Troſt erfreun, und dein dabei gedenken.

6. Rath, Kraft und Held, durch den die Welt und Alles iſt im Himmel und auf Er⸗ den! Die Chriſtenheit preiſt dich erfreut, und Aller Knie ſoll dir gebeuget werden.

7. Erhebt den Herrn! Er

hilft uns gern; und wer ihn ehrt, den wird ſein Name Gelobt ſei Gott ! Gelobt ſei Gott ! Freut euch

des Herrn und jauchzt ihm, ihr Erlöſten!

Mel. Ermuntre dich, mein

117 ott, deine Gna⸗

de ſei gepreiſt! Sie ſchuf uns Heil und Le⸗ ben. Ermuntre dich in mir, mein Geiſt, ihr Wohlthun zu erheben! Denk an die Nacht, da auf der Welt des Höchſten Sohn ſich darge⸗ ſtellt, um ſein ſo theures Leben für Suͤnder hinzugeben.

2. O große That! er⸗

wünſchte Nacht, von En⸗

geln ſelbſt beſungen! Du haſt den Mittler uns gebracht, der uns das Heil errungen. In dir erſchien der ſtarke Held, der Alles ſchuf und Alles haͤlt, der Freund der Menſchenkinder, des Todes Ueberwinder.

3. Der du, zu uns geſandt vom Herrn, aus deinem Himmel kameſt und unſer Fleiſch und Blut ſo gern in Demuth an dich nahmeſt, Sohn Gottes! o wie haſt du dich ſo tief erniedrigt auch fuͤr mich! wie arm biſt du erſchienen, um mir zum Heil zu dienen!

d. O lehre mich den groſ⸗ ſen Werth von deiner Huld recht faſſen! Was reizte dich, auf dieſer Erd' dich ſo her⸗ ab zu laſſen? Hier warteten dein nichts als Noth, Ver⸗ achtung, Kummer, Schmerz und Tod, und doch kamſt

du