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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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Erloͤſung. 61

der Welt einer unſrer Bruͤ⸗ der; freudig, wie zum Sieg

der Held; kam zu uns er

nieder; rang mit Noth, Schmach und Tod, um zu edlerm Leben Menſchen zu erheben. 1 1

3. Seiner Ankunft frohe Zeit ließ in fruͤhen Jahren Gott mit ihrer Herrlichkeit Voͤlkern offenbaren. Was geſchah, fern und nah, wußt' er dann zu lenken, um uns ihn zu ſchenken.

4. Preiſet ihn voll Zuver⸗ ſicht, der die Welt regieret! Immer wird, was er ver⸗ ſpricht, herrlich ausgefuͤhret. Ehret ihn, der erſchien, uns zu Gott zu leiten; folget ihm mit Freuden.

Mel. Mein erſt Geſchäft ſey

91 Gebanka, der uns Leben gibt, wer kann dich ganz durchdenken? Alſo hat Gott die Welt ge⸗ liebt, uns ſeinen Sohn zu ſchenken.

2. Hoch uͤber die Vernunft erhoͤht, umringt mit Finſter⸗ niſſen, fuͤllſt du mein Herz mit Majeſtaͤt und ſtilleſt mein Gewiſſen.

3. Ich kann der Sonne Wunder nicht, noch ihren Bau ergruͤnden; und doch kann ich der Sonne Licht und ihre Waͤrm' empfinden.

4. So kann ich auch nicht Gottes Rath von Jeſu Tod ergruͤnden; allein das Goͤtt⸗

liche der That, das kann mein Herz empfinden.

5. Nimm mir den Troſt, daß Jeſus Chriſt nicht meine Schuld getragen, nicht Gott und mein Erloͤſer iſt: ſo werd' ich angſtvoll zagen.

6. Iſt Chriſti Wort nicht Gottes Sinn; werd' ich ſtets irren muͤſſen, und, wer Gott iſt, und was ich bin und werden ſoll, nicht wiſſen.

7. Nein, dieſen Troſt der Chriſtenheit ſoll mir kein Zweifel rauben; ich fuͤhle

ſeine Goͤttlichkeit und halte

feſt am Glauben.

8. Des Sohnes Gottes Eigenthum, durch ihn des Himmels Erbe; dieß bin ich;

und das iſt mein Ruhm, auf

den ich leb' und ſterbe.

9. Du gibſt mir deinen Geiſt, das Pfand, im Glau⸗ ben mich zu ſtaͤrken, und bil⸗ deſt mich durch deine Hand zu allen guten Werken.

10. So lang ich deinen Willen gern mit reinem Her⸗ zen thue, ſo fuͤhl' ich eine Kraft des Herrn, und ſchmek⸗

ke Fried und Ruhe. 11. Und wenn mich meine

Suͤnde kraͤnkt, und ich zum

Kreuze trete, ſo weiß ich,

daß er mein gedenkt und thut, warum ich bete.

12. Ich weiß, daß mein Erloͤſer lebt, und mich einſt

aus der Erde erweckt, und zu dem Reich erhebt, da ich dich ſchauen werde.

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