Sklavenketten? Wer ſchafft in meinem Innern Ruh? Wer kann mich von mir ſelbſt erretten? Nur du, Allmaͤch⸗ tiger, nur du! Ein Strahl von deiner Gnade gnuͤget zur ſeligſten Geneſung mir; o ſend' ihn, daß mein Glau⸗ be ſieget, und ſchenke Kraft zur Tugend mir!
Von der Erloͤſung.
(In eigener Melodie.
89 Her, wir ſingen deiner Ehre. Er⸗
barm dich unſer, und er⸗
hoͤre, nimm gnaͤdig unſer Loblied an! Herr, wir dan⸗ ken voll Entzuͤcken; wo iſt ein Gott, der ſo begluͤcken, ſo lieben und ſo ſegnen kann? Der Gott, den wir erhoͤhn, er, deſſen Heil wir ſehn, iſt die Liebe, ſchon vor der Zeit, in Ewigkeit war Gott die Liebe; wird ſie ſeyn.
2. Um zu dir uns zu erhe⸗ ben, hauchſt du in unſre Bruſt das Leben, und ſchen⸗ keſt uns der Erde Gluͤck. Um zu dir uns zu erheben, entziehſt du unſrer Bruſt das Leben, und ſchenkeſt uns des Himmels Gluͤck. Du gibſt das Leben, Gott, und fuͤhrſt auch durch den Tod uns zum Leben. Du ſuchſt allein, uns
60 Werke und Wohlthaten Gottes.
zu erfreun; daß wir verder⸗
ben, willſt du nicht. 3. Als wir, von der Suͤnde
Plagen gequaͤlt, in unſerm
Elend lagen, und Nacht des Todes uns empfing, fern von deiner Wahrheit Pfade, da war es, Gott, als deine Gnade erbarmend vor uns uͤberging. Da rief dein Va⸗ terblick durch Jeſum uns zuruͤck von der Suͤnde. Aus ihrer Nacht ſind wir erwacht, erwacht, um Gottes Licht zu ſehn.
4. Preiſet ihn, ihr Jubel⸗ lieder! der Sohn des Hoͤch⸗ ſten ſtieg hernieder, ward Menſch und ſtarb der Suͤn⸗ der Tod. Chriſtus hat den Tod bezwungen; ein Sieges⸗ lied werd ihm geſungen! Uns ſegnet und begnadigt Gott . Wir ſind mit ihm verfoͤhnt; ihr Lobgeſaͤnge toͤnt! toͤnt zum Himmel! Herr, Preis ſei dir! Einſt knieen wir an deinem Thron, und beten an.
Mel. Mache dich mein Geiſt bereit
90 Unſer Gott, der Herr
der Welt, ſchaut
der Zukunft Zeiten, kann,
was ihm zu thun gefaͤllt,
lange vorbereiten. Stets zur
That wird ſein Rath; auf
verborgnen Wegen kommt uns Heil entgegen.
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