. chon ſeyn! = ſie ſammeln, — ſie trennen; faͤllt, die Welt mcch empfinden, ſiden von der zuſend Thaten die gibt mir — es ſchafft. =ig duͤrſtet mei⸗ — Gluͤck und Luſt I Nur daß ich — waͤhle, was
„Genuſſe reut.
Vater, meine uchaffeſt, was us Huld. aa iit wundervol⸗
mit Freiheit, P von dir, ſollte
— ſeyn! dich, Urquell
nz zu brennen, 13 das
eine Luſt ſei⸗
muenheit; von
Vorſehung. 47
das ſei mir Ruhm, und Se⸗ ligkeit! Nimmſt du zum Er⸗ ben, Gott, mich an; hab' ich nur dich, was fehlt mir dann?
10. Es werde Gott von dir erhoben, du, ſeines Odems Hauch, mein Geiſt! Sollt ich nicht meinen Vater loben, den jedes ſeiner Werke preiſt? Ihn, der mich ſchuf, ſein Bild zu ſeyn, zu lieben ihn, mich ihm zu weihn.
Mel. Es iſt das Heil uns
72 5 ir, Gott, ſei Preiß und Dank ge⸗
bracht! Dich ruͤhme Harf' und Pſalter! Ich bin ein Wunder deiner Macht, mein Schoͤpfer und Erhalter! Mein ganzer Leib, erbaut von dir, ein jeder Sinn und Nerv an mir beweiſet deine Groͤße.
2. Haupt, Aug und Ohr, Herz, Mund und Hand, die ich zu dir erhebe; die Haut, ſo kuͤnſtlich ausgeſpannt, der Adern fein Gewebe und alle Glieder ſagen mir: ich ſei, o Gott, ein Werk von dir, und deiner Weisheit Spiegel .
3. O haͤtteſt du mein Au⸗ ge nicht ſo kuͤnſtlich zuberei⸗ tet, was nuͤtzte mir der Son⸗ ne Licht, der Glanz, den ſie verbreitet? dann ſaͤh' ich nicht, mit welcher Pracht du, Herr, durch deine weiſe Macht die ganze Schoͤpfung ſchmuͤckteſt.
4. Ich jauchze, daß ich ſe⸗
hen kann und hoͤren und empfinden; froh bet' ich mei⸗ nen Schoͤpfer an; ihn uͤber⸗ all zu finden, in allen Wer⸗ ken, die er ſchuf, das iſt mein ſeligſter Beruf, mein Lobgeſang und Opfer.
5. Wer leitet meines Blu⸗ tes Lauf? Wer lenkt des
Herzens Schlaͤge? Wer regt
die Lung' und ſchwellt ſie auf, damit ich athmen moͤge; Gott iſt es, der dies Alles thut. Preis, Schoͤpfer, dir! Dir
wallt mein Blut, mein Herz
ſchlaͤgt dir, o Schoͤpfer!
6. Ja, dir ſei Lob und Dank gebracht! Dich ruͤh⸗ me Harf' und Pſalter! Ich bin ein Wunder deiner Macht, mein Schoͤpfer und Erhal⸗ ter! Gib, daß ich nie mich ſelbſt entweih', auf daß mein Herz ein Tempel ſey, in wel⸗ chem dein Geiſt wohnet.
Mel. Mein erſt Geſchäft ſey 73 welch ein Gluͤck,
ſeyn! Wer kann genug es preiſen? Laß des Berufs, ein Menſch zu ſeyn, Gott, wuͤrdig mich erweiſen!
2. Den Leib, die Sinne dank' ich dir; du gabſt mir auch die Seele, Verſtand, Vernunft, Gefuͤhl mit ihr, durch die ich denk und waͤhle.
3. Mich allen Weſen vor⸗ zuziehn, die auf der Erde leben, haſt du auch Freiheit
mir
ein Menſch zu
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