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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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38 Werke und Wohlthaten Gottes.

ſich erfreu'n. Auch wir er⸗ freu'n uns ihrer: ihr Lob ſei unſre Pflicht! O Vater, o Regierer, wen haͤlt, wen ſchuͤtzt ſie nicht? Du lebſt, du wirkſt in Allen; wir le⸗ ben nur in dir. Erhalter, wer kann fallen? Dir, dir vertrauen wir.

Mel. Von Gott will ich, oder: Zeuch ein zu deinen Thoren.

58 Gon,, der zu allen 9 Enden viel große Wunder thut! Du biſt's, in deſſen Händen mein ganzes Schickſal ruht; haſt in der Pruͤfungszeit mir jeden mei⸗ ner Tage, mein Gluͤck und meine Plage beſtimmt von Ewigkeit.

2. Da ich noch tief ver⸗ borgen im Mutterleibe lag, wacht' uͤber mich dein Sor⸗ gen. Ach! Vater, wie ver⸗ mag mein duͤrftiger Ver⸗ ſtand das Gute zu erheben, das du in meinem Leben mir huldreich zugewandt?

3. Druͤckt mich auf mei⸗ nen Wegen gleich manche Laſt und Muͤh', ſo fuͤhrt auch ſie zum Segen, und du verſuͤſ⸗ ſeſt ſie. Du bleibeſt mitleids⸗ voll; hilfſt liebreich deinen Kindern ſie tragen und ver⸗ mindern; befoͤrderſt ſtets ihr

Wohl.

4. Stets hat in meinem Leben mir dieſes Troſtes Licht von neuem Kraft gegeben und frohe Zuverſicht. Wenn

ich bekuͤmmert war, ſo ſeufzt' ich und war ſtille, und dein ſtets guter Wille entriß mich der Gefahr.

5. Dein Name ſei geprie⸗ ſen, der jederzeit an mir ſo herrlich ſich erwieſen! Mein Herz und Mund ſoll dir, du Retter aus Gefahr! mein ſchuldig Opfer bringen, von deiner Guͤte ſingen jetzund und immerdar.

6. Du haſt mir wohl ge⸗ rathen und lauter Guts ge⸗ than, daß deiner Liebe Tha⸗ ten ich nicht ausſprechen kann. Hilf, Vater! daß

ich dort verklaͤrt und ganz

vollkommen, mit allen dei⸗ nen Frommen, dir danke fort und fort.

Mel. Wer nur den lieben Gott 59 Firwahr, du biſt, o ?) Gott ! verborgen, dein Rath bleibt fuͤr uns

wunderbar. Umſonſt ſind alle unſre Sorgen; du ſorg⸗

teſt, eh' die Welt noch war,

fuͤr unſer Wohl ſchon vaͤter⸗ lich. Dies ſey genug zum Troſt fuͤr mich.

2. Dein Weg iſt zwar in Finſterniſſen vor unſern Au⸗ gen oft verſteckt; doch, wenn wir erſt den Ausgang wiſſen, wird uns die ÜUrſach' auch entdeckt, warum dein Rath, der niemals fehlt, den uns ſo dunkeln Weg gewaͤhlt.

3. Nie ſind die Tiefen zu ergruͤnden von deiner Weii⸗

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