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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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Ing.

ütslehren,

enſchaften. =t in ihrer Ord⸗

Dält, mit Weis⸗

Mret. Du biſte em Raty, ſi Ters Lebens Pfad znade fuͤhret. Smir, Höchſter, daß dein Werk mel iſt! Nun iſt eben nicht eines malls Spiel; ich mer Wuͤnſche Ziel geblich ſtreben. a hehnen nach Zu⸗ Inein Durſt nach

pkeit wird ſicher

, wenn nur zu Iſt ſich hält und de Luſt der Welh müth erfüllet.

a ſoll es ſtets mikr

dir, Gott, mein zu weih'n, zur nleben. Du wirſt S jeder Noth hier und einſt im Tod gs Wonne geben.

et Gottes. t das Heil uns Herr iſt Got

nd keiner mehr Ir,

Von Gott , deſſen Weſen und Eigenſchaften. 5 V

Frolockt ihm alle Frommen! Wer iſt ihm gleich? Wer iſt, wie Er, ſo herrlich, ſo voll⸗ kommen? Der Herr iſt groß, ſein Nam' iſt groß, er iſt un⸗ endlich, grenzenlos in ſeinem ganzen Weſen.

2. Er iſt und bleibet, wie er iſt. Wer ſtrebet nicht ver⸗ gebens, ihn auszuſprechen? Wer ermißt die Dauer ſeines Lebens? Wir Menſchen ſind von geſtern her; eh noch die Erde war, war Er, noch eher als die Himmel.

3. Um ſeinen Thron her

ſtroͤmt ein Licht, das ihn

vor uns verhüllet: ihn faſ⸗ ſen alle Himmel nicht, wie weit er ſie erfüllet. Er blei⸗ bet ewig, wie er war, ver⸗ borgen und auch offenbar in ſeiner Werke Wundern.

4. Wo wären wir, wenn ſeine Kraft uns nicht gebildet hätte? Er kennt uns, kennet,

was er ſchafft, der Weſen

ganze Kette. Bei ihm iſt Weis⸗ heit und Verſtand, und Kraft und Stärke; ſeine Hand um⸗ ſpannet Erd' und Himmel. 5. Iſt er nicht nah? iſt er nicht fern? weiß er nicht alle Wege? Wo iſt die Nacht, da ſich dem Herrn ein Menſch verbergen moͤge? Umſonſt huͤllt ihr in Finſterniß, was ihr beginnt; er ſieht's gewiß, er ſieht es ſchon von ferne. 6. Wer ſchützt den Welt⸗ bau ohne dich, o Herr, vor ſeinem Falle? Allgegeuwärtig

breitet ſich dein Fittig uͤber Alle. Du biſt voll Freund⸗ lichkeit, voll Huld, barm⸗ herzig, gnaͤdig, voll Geduld, ein Vater, ein Verſchoner.

7. Gerecht biſt du, biſt hei⸗ lig, gut, und reiner als die Sonne! Wohl dem, der deinen Willen thut, denn du

vergiltſt mit Wonne! Du haſt Unſterblichkeit allein,

der Seligkeiten Fülle!

8. Du nur verdieneſt Lob

und Dank, du nur Geſang

und Ehre! Kommt, werdet Gottes Lobgeſang, ihr alle Der Herr iſt Gott , und keiner mehr! Wer

ſeine Heere!

iſt ihm gleich? wer iſt wie er,

ſo herrlich, ſo vollkommene

Mel. Mein erſt Geſchäft ſei

s iſt nur Einer 12 E Herr und Gott im Himmel und auf Erden. Nur ſein allmaͤchtiges Gebot hieß Erd' und Himmel werden. 2. Was er erſchuf, das kann allein durch ſeine Kraft beſtehen; will er, die Welt

ſoll nicht mehr ſeyn, ſo muß die Welt vergehen. 3. Mit Allgewalt und Ma⸗ jeſtaͤt iſt er nur Weltregierer; der Sterne, die er ausgeſät, und unſers Lebens Führer. 4. Groß iſt ſein Name, mit der That kann er's der Welt beweiſen. Herr! groß an Huld, an Macht und Rath! wer ſollte dich nicht preiſen 5. Dich