und der Hoffnung. 411 Gottvertrauen. 1agetl V Zu Gott iſt meine Seele ſtill, 1 Und ſtellet ein ihr Klagen! t, V Er mach' es mit mir, wie er will, riih In allen meinen Tagen. V Er iſt der Herr, ich bin der Knech. u Tod. Und was er thut, das iſt gerecht, Sein Weg iſt Güt' und Wahrheit! dlt Wie ſchwer iſt's doch, ganz ſtill zu ſein. 4 Wenn wir Gott nicht verſtehen! b Wie redet man ſo bald ihm drein, un Als hätt' er was verſehen! ählt Wie ſtellt man ihn zur Rede gar, 4 Wenn ſeine Wege wunderbar Und unbegreiflich werden! Put Man fragt: warum nun dies und das? 1 Man ſeufzt: ach, wie will's werden? 1 Man klagt: wie geht's ohn Unterlaß — So widrig mir auf Erden! , Man murrt: mein Unglück iſt ſo groß, = l. Ich hätte wohl ein beſſ'res Los de I Verdient, als mir gefallen! Das thun wir; und der Güt'ge ſchweigt, 2 Bis er durch ſeiner Thaten Glorreichen Ausgang uns gezeigt, a Daß ihm doch nichts mißraten. Dann kommt auch endlich unſre Stund', — Wo voll Beſchämung wir den Mund Sie An Vor ihm nicht aufthun mögen. Drum, meine Seele, ſei du ſtill, — en Zu Gott, wie ſich's gebühret, — Wenn er dich ſo, wie er es will
Und nicht, wie du willſt, führet!
e Kommt dann zum Ziel der dunkle Lauf,
. Liederſcht Thuſt du den Mund mit Prenden auf, * Zu loben und zu danken. K. J. Ph. Spitta.


