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4 und der Hoffunng. 407
Der Tod ſelbſt kann mich nicht erſchrecken, Mein Fels, mein Heiland wird mich decken, Auch in der allerbängſten Zeit. Ihr Berge, möget untergehen: Mein Fels bleibt ewig, ewig ſtehen; Auf ihm ruht meine Seligkeit! Aus Knapps Liederſchatz.
Glaubensfreudigkeit.
Die ihr den Heiland kennt und liebt, Ihn, der uns Seligkeiten giebt, Die noch kein Ohr vernommen, Die noch in jenen ew'gen Höh'n, Kein ſterblich Auge je geſeh'n; Die in kein Herz gekommen: 3 Freut euch! Sein Reich bleibt euch allen;
Bald wird's ſchallen:
Kommt zum Lohne! Nehmt des Kampfes Siegerkrone.
Drum ſind wir froh, wir geh'n im Licht! Und heiter iſt das Angeſicht Bei aller Not hienieden. Im Heiligtum des Himmels liebt Uns Jeſus Chriſtus, und er giebt Der Seele heiligen Frieden. Wer kennt, wer nennt, was wir erben
Nach dem Sterben?
Was uns giebet der, der uns zuerſt geliebet?
Was klagſt du denn, der du ihn kennſt? Der du dich Chriſti Jünger nennſt? Was iſt's, das dich betrübet? Froh kannſt und ſollſt du immer ſein Und dich des ew'gen Lebens freu'n, Dich freu'n, daß er dich liebet.


