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Adventslieder.
2. Ja, du biſt bereits zu⸗
gegen, Du Weltheiland, Gottes⸗ ſohn! Meine Seel empfindet ſchon Deinen gnadenvollen Segen, Dei⸗ nes Geiſtes Wunderkraft, Welche neue Herzen ſchafft. 3. Adle mich durch deine Liebe, Jeſu, nimm mein Flehen hin, Schaffe, daß mein Geiſt und Sinn Sich in deinem Lieben übe; Sonſt zu lieben dich, mein Licht, Steht in meinen Kräften nicht.
4. Jeſu, rege mein Gemüte, Jeſu, öffne mir den Mund, Daß ich dich von Herzensgrund Innig preiſe für die Güte, Die du mir, o Seelengaſt, Lebenslang er⸗ wieſen haſt.
5. Laß durch deines Geiſtes Gaben, Liebe, Glauben und Ge⸗ duld, Durch Bereuung meiner Schuld, Mich mit dir Gemein⸗ ſchaft haben. O dann will ich für und für Hoſianna ſingen dir.
Mel. Aus meines Herzens Grunde. 2 5 Auf, auf, ihr Reichsgenoſ⸗ — ſen, Der König kommt heran. Empfangt ihn unverdroſſen, Den großen Wundermann. Em⸗ pfangt ihn nach Gebühr, Laßt uns vor allen Dingen Ihm hoſianna ſingen, Mit heiliger Begier.
2. Auf, ihr betrübten Herzen, Der König iſt euch nah. Hinweg all Angſt und Schmerzen! Der Helfer iſt ſchon da. Seht, wie ſo mancher Ort Hochtröſtlich iſt zu nennen, Da wir ihn finden können In Nachtmahl, Tauf und Wort.
3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, Der König iſt nicht fern. Seid fröhlich, ihr Verzagten, Dort
kommt der Morgenſtern. Der Herr will in der Not Mit reichem Troſt euch ſpeiſen, Er will euch Hülf erweiſen Und retten von dem Tod.
4. Seid fromm, ihr Unterthanen, Der König iſt gerecht, Laßt uns den Weg ihm bahnen, Wir ſind ja ſein Geſchlecht. Fürwahr, er meint es gut, Drum laſſet uns
die Plagen, Die er uns ſchickt, er⸗
tragen Mit unerſchrocknem Mut.
5. Und wenn gleich Krieg und Flammen Uns alles rauben hin, Stürzt auch die Welt zuſammen, Uns iſt es doch Gewinn. Wenn gleich ein früher Tod, Die wir geliebt, genommen: Getroſt! ſie ſind gekommen Ins Leben aus der Not.
6. Friſch auf in Gott, ihr Ar⸗ men, Der König ſorgt für euch. Sein gnädiges Erbarmen Macht auch die Armſten reich. Der ſelbſt des Tiers gedacht, Der wird auch euch ernähren. Was Menſchen nur begehren, Das ſteht in ſeiner Macht.
7. Hat endlich uns betroffen Viel Kreuz, läßt er doch nicht Die, welche auf ihn hoffen Mit echter Zuverſicht. Von ihm kommt alles her, Er läſſet auch im Sterben Die Seinen nicht ver⸗ derben, Kein Kreuz kann ſein zu ſchwer.
8. Drum auf, ihr Hochbetrübten, Der König kommt mit Macht. An uns, die Herzgeliebten, Hat er ſchon längſt gedacht. Nun wird nicht Angſt noch Pein, Noch Tod hinfort uns ſchaden, Weil Gott nun läßt aus Gnaden Uns ſeine Kinder ſein.
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