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Evangelisches Gesang-Buch / herausgegeben nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Graffschaft Mark
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k, die ſich der

ſt du zerſtreuen, heute deinen Vom Weg, lich abzukehren. meine ganze t dich wihe mir ein Denk⸗ Er bring mir n Gemüte Auf ns dein Sohn geſtorben. an, du Todes⸗ an dieſem Tag der, Die fern ſchatten ſaßen, en

a iſt ein Tag e; Gieb, daß ren Sabbath rlöſer, deinem ewig. Amen.

ich, o liebe. s ohne Hülle, uns der Gna⸗

err, an deinem

der Welt ent⸗ der du ſtarbſt, ffallne zu er⸗ ende Gemeine h vereine.

Seele würde r Erdenbürde, unſer Wille, Sabbathſtille! deinen Höhen

Sonntagslieder. 13

Wir des Lichtes Aufgang ſähen, Das uns alle dann verkläret, Wenn der Sabbath ewig währet.

3. Was ich ſtrahlen ſeh am Throne, Iſt es nicht der Sieger Krone? Was ich überm Grab dort höre, Sinds nicht Über⸗ winderchöre? Feiernd tragen ſie die Palmen, Ihr Triumph er⸗ ſchallt in Pſalmen. Herr, du wolleſt ſelbſt mich weihen Dieſem Sabbath deiner Treuen.

4. Möge dein Verdienſt be⸗ decken Meiner Seele Schuld und Flecken, Daß ich dort kann mit den Deinen Herrlich und geſchmückt erſcheinen; Dort, wo du voll Huld und Gnaden Uns zu deinem Mahl geladen, Wo die Streiter nicht mehr ringen, Wo ſie Siegeslieder ſingen.

Mel. Die Tugend wird durchs. 17 Beſchwertes Herz, leg 4 ab die Sorgen, Er⸗ hebe dich, gebeugtes Haupt! Es kommt der angenehme Morgen, Da Gott zu ruhen uns erlaubt Die Ruhe hat er vorgeſchrieben Und ſelbſt den Ruhetag geweiht. Auf, auf, des Herrn Gebot zu üben, Zu ſeinem Dienſt ſei gern bereit. 2. Auf! laß die Welt aus deinem Sinne, Dein irdiſch Werk muß ferne ſtehn. Du ſollſt zu höherem Gewinne In deines Gottes Tempel gehn, Ihm zu erfüllen deine Pflichten, Froh zu vermehren ſeinen Ruhm, In tief⸗ ſter Demut zu verrichten Dein geiſtlich Werk und Prieſtertum. 3. So bin ich, Gott, vor dir

erſchienen, Und fleh um deines

Geiſtes Kraft. Wie kann ich dir

wohl würdig dienen, Wenn er nicht in mir wirkt und ſchafft? Wie ſoll ich freudig vor dich treten, Wenn er nicht ſtillt der Sünden Schmerz? Wie kann ich gläubig zu dir beten, Wenn er nicht ſtärkt mein blödes Herz?

4. Kann meines Herzens Harfe klingen, Wenn ſie dein Finger nicht berührt? Kann ich zu dir empor mich ſchwingen, Wenn nicht dein Arm mich aufwärts führt? Kann ich ein reines Opfer werden, Wenn nicht dein Feuer auf mich fällt, In mir verzehrt die Luſt der Erden Und mich belebt für jene Welt?

5. Erkauft hat Jeſus mich ſo teuer, Zu ſeinem Tempel mich geweiht. Hier ſei dein Herd, hier ſei dein Feuer, Die Fülle deiner Herrlichkeit! Vollführe, was du angefangen, Neig auch zu mir dein Angeſicht; Dann iſt der Seele aufgegangen Des Sabbaths rechtes Freudenlicht.

Mel. Ach, was ſoll ich Sünder.

18 Herr, es iſt der Tag

2 erſchienen, Der mich dein gedenken heißt Und mich zu dem Himmel weiſt. Sieh, ich komme, dir zu dienen, Richte du mich ſelber zu, Daß ich deinen Willen thu.

2. Halte fern an dieſem Morgen Von mir das Geräuſch der Welt, Die mir nur zu leicht gefällt. Brich die Macht der eitlen Sor⸗ gen, Daß ich heut, von allem frei, Dir allein ergeben ſei.

3. Schmücke mich mit deinen Gaben, Stärke mich mit deiner