— uh eimn
. but 1
6.1”
—
Chriſt 1
aber.
din eine e e, für ſi— unr
„wie dit in N n dr
Staube, tr it
4(Natth. ¹
2 7)
I. 4 mhehren
i Fer ſtzen m ißit. 5 aih gedißet—
tan dihin 44
bornen rüh
643
Gottes Eingeborner wird der Erſtgeborne einer armen Jungfrau, liegt im Stalle, in einer Krippe, in ſchlechte Win⸗ deln gewickelt, der den Himmel ausbreitet wie einen Teppich, der das Meer und alle Enden der Erde wie mit einer Spanne umfaßt! Welche Groͤße! welche Kleinheit! Gottes Sohn in Windeln!— Da ſehen wir ja, was Gott will. Hat Er auch ſeinen Sohn, wie ſie ſagen, nur zum Beiſpiel und Vor⸗ bild in die Welt geſandt: nun, ſo kommt her da und ſehet, welch ein Beiſpiel in der Krippe liegt; kommt her und lernet von dieſem Vorbilde der Gottheit Demuth und Kleinheit. Lernet hier euren Stolz, Hochmuth, Eigenduͤnkel, Ehrgeiz, Ruhmbegierde, Selbſtgefaͤlligkeit und all das hochherfahrende Weſen ablegen und dieſem Kindlein zum Opfer bringen. Der Schoͤpfer Himmels und der Erde hat kaum ein Plaͤtzchen, wo er geboren werden kann, und eurem breiten und dicken Stolze iſt die Welt zu enge und nirgends Raum genug, euch auszu⸗ breiten und groß machen zu koͤnnen, wie ihr gern wolltet. Nun, ſo ſei es, Jeſus ſei blos euer Beiſpiel! Laſſet es ihn doch ſein, werdet ſo klein, wie er, dann werdet ihr die Groͤß⸗ ten im Himmelreiche. Verſuchet es nur einmal, ſo werdet ihr bald finden, daß er euch noch mehr werden und ſein muß, daß ihr ohne ihn das Kleinſte, das Kleinwerden, nicht einmal vermoͤget; wie wollt ihr denn groß werden?! Fanget erſt beim A, beim Kleinwerden an, wie Jeſus. Werdet geringe in euren Augen, arm im Geiſte, ſo wird ſich dieſes kleine, arme Kindlein euch ins Herz legen; wird euch erheben aus
eurem Staube und Koth, wird euch groß machen. Denn was iſt eure ſtolze Einbildung und Hoffart anders, als Staub und Koth? Weg damit, zum Kindlein hin! Betrachtet es recht; ergebet euch ihm, ſo wird etwas aus euch— ſonſt ewig nichts.
Mel. 29. Hier legt mein Sinn ſich. 1. Da liegt das Kindlein in der Krippe. Noch ſchweigt des 41*


