—
VIII
Namen des Verfaſſers geſetzt, wenn er mir bekannt war, und wenn das Lied veraͤndert iſt, ein* angehaͤngt.
Ehe ihr anfanget zu leſen, wird es ſehr zutraͤglich ſein, zuerſt ein wenig in der Stille eure Herzen und Gedanken zu
ſammeln, euch im innigen Gebete vor Gottes Angeſicht zu
ſtellen, bis es euch im Herzen klar und gewiß wird, der Herr iſt nahe, und in unſrer Mitte, wie er verheißen hat.(Matth. 18, 20.) Dann wendet eures Herzens Ohr und Auge zu ihm und hoͤret, was er euch zu ſagen hat. Darum muͤßt ihr euch eben nicht, wenn ihr nicht wollet, an die fuͤr jeden Monatstag be⸗ ſtimmte Nummer binden, ſondern ihr koͤnnet taͤglich a aufſchla— gen, wie es euch auffaͤllt, oder waͤhlen, welche Nummer ihr wollet. Auf die Paſſionszeit, auf die Feſte Oſtern, Pfingſten
u. ſ. w. iſt zwar Ruͤckſicht genommen, ſo, daß die zweckmaͤßigen Betrachtungen im Jahr 1825 gerade auf dieſe Zeiten fallen; ihr koͤnnet ſie aber auch zu anderer Zeit leſen; denn der Chriſt kann alle Tage Oſtern, Pfingſten, Weihnacht, Charfreitag und
Himmelfahrt halten, es mag Sommer oder Winter ſein.
Moͤge nun der Herr, unter deſſen beſtaͤndiger Anrufung ich es geſchrieben habe, es euch ſo ſegnen, und euch taͤglich ſo viel Troſt, Licht, Leben und Kraft zur Heiligung ſchenken, als ich euch wuͤnſche und eure Herzen verlangen. Ich weiß es, er wird's thun, wenn ihr euch mit empfaͤnglichem Herzen, mit
Hunger und Durſt nach Gerechtigkeit, ihm und ſeinem Worte
naͤhert; wenn ihr euch nicht dem Buchſtaben, ſondern dem Geiſte hingebet, und mehr das lebendige Wort, Chriſtum, als die aͤußern Geſtalten und Formen der Wahrheit ſuchet.
Herr Jeſu! nahe du dich allen, die dir ſich nahen, du Licht
und Leben der Deinigen! Segne jedes Wort und begleite es an die Herzen mit deiner Salbung; laß jeden Leſer gruͤndlich er⸗
weckt, zu dir gekehrt und mit dir innigſt vereinigt werden. Amen!
☛
8 löſer; Unde kein gegebe
G iſt ein ſeine d im W ſten un Kraft iſt Gof in der nicht r um wi und Le Vater, Vater, ten ſich bekannt Name,
ſollten
Eckſtei unſre e lich ein


