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es immer himmelweit von mir entfernt war und, wie ich zu
Gottes Gnade hoffe, ewig himmelweit von mir fern bleiben wird, anders zu denken, zu ſprechen und zu ſchreiben, als es
dem klaren, unzweideutigen Worte Gottes und Jeſu Chriſtt gemaͤß iſt; daß ich daher den Kaiſer, den Koͤnig und jde Obrigkeit nicht nur ehre, weil ſie Gewalt und Macht hat zu ſtrafen oder zu belohnen: ſondern weil Kaiſer, Koͤnige, Fuͤr⸗
ſten und Obrigkeiten von Gott geſetzt ſind, und weil es Chriſti
und der Apoſtel Worte und Beiſpiele ſo nachdruͤcklich lehren und einſchaͤrfen. Deswegen iſt es mir, wie jedem wahren
Chriſten gleich heilig und wichtig, dem Kaiſer zu geben, was des Kaiſers iſt, als, Gott zu geben, was Gottes iſt. Ich will die Obrigkeit nicht weniger treu und gewiſſenhaft ehren und geehrt wiſſen, als ich von ganzem Herzen Gott und die
Bruͤder lieben und Jedermann die gebuͤhrende Achtung erwei⸗
ſen moͤchte. Denn derſelbe Gott, der uns das Eine befohlen hat, hat uns auch das Andere geboten; und wer alle Gebote
haͤlt und nur Eines uͤbertritt, hat ſich gegen das ganze Geſetz
verſuͤndiget.(Jac. 2, 10.) Ich rufe euch daher mit dem Apoſtel Petrus zu: Unterwerfet euch jeder menſchlichen Kreatur(um wie vielmehr dem Kaiſer oder) dem Koͤnige, der die hoͤchſte
Gewalt hat, oder ſeinen Statthaltern.— Denn das iſt Got⸗
tes Wille, daß ihr durch Rechtthun die Unwiſſenheit thoͤrich⸗ ter Menſchen zum Schweigen bringet.(1 Petr. 2, 13— 15.) Vor Gott und Jeſu Chriſto, dem zukuͤnftigen Richter der Lebendigen und der Todten! Das iſt mein Sinn, das meine Abſicht bei allem, was ich denke, ſpreche und ſchreibe. Wer
mir eine andere unterſchiebt, der trage das Urtheil, das der
unterſchobene Sinn verdient; der rechtfertige und verantworte ſich vor Gott, der Herzen und Nieren pruͤft. Ich aber will
Gott bitten, daß er ihm ſeine Suͤnde nicht zurechnet, ſondeern
ihn nuͤchtern werden und zur Erkenntniß der Wahrheit gelan⸗


