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im ſiebzehnden Seculo.
daß ich es nicht ausſprechen kan noch zehlen! gieb, daß mein herz dich wiederum mit lieben und verlangen mog umfangen, und, als dein ei⸗ peuthum⸗ nur einzig an dir angen 5 Geb, daß ſonſt nichts in meiner ſeel, ais deine Liebe, wohne; gieb, daß ich deine Lieb erwehl, als meinen ſchatz und krone. Stoß al⸗ les aus, nimm alles hin, was mich und dich willtren⸗ nen, und nicht goͤnnen, daß all mein thun und ſinn in deiner Liebe brennen.„
Wie freundlich, ſelig, ſuß
nd ſchon iſt, JEſu, deine Liebe! wenn dieſe ſteht, kan nichts entſtehn, daß meinen geiſt betrube. Drum laß nichts anders denken mich, nichts ſehen, fuͤhlen, hoͤren, lieben, ehren, als deine Lieb und Dich, der du ſie kanſt vermehren!
O daß ich dieſes hohe gut mocht ewiglich beſitzen; o daß in mir diß edle blut ohn ende moͤchte hitzen! Ach hilf mir wachen tag und nacht und dieſen ſchatz be⸗ wahren vor den ſchaaren, die wider uns, mit macht, aus ſatans reiche fahren!
Mein Heiland! du biſt mir zu lieb in noth und tod gegangen, und haſt am creutz, als wie ein dieb und moͤl⸗ der, da gehangen, verhohnt,
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verſpeyt und ſehr verwundt.
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Ach laß mich deine wunden alle ſtunden, mit lieb, im her⸗ zens⸗grund, auch ritzen und verwunden.
Dein blut, das dir ber⸗ goſſen ward, iſt koͤſtlich, gut und keine, mein herz hinge⸗ gen boͤſer art und hart gleich einem ſteine: O laß doch deines blutes kraft mein hartes herze zwingen, wohl durchdringen, und dieſen le⸗ bens⸗ſaft mir deine Liebe bringen.
„O daß mein herze offen ſtund und fleiſſig mocht auf⸗ fangen die tropflein bluts, die meine ſund im garten dir abdrangen! Ach! daß ſich meiner augen brunn auf⸗ thaͤt und, mit viel ſtoͤhnen, heiſſe thraͤnen vergoöͤßfe, wie die thun, die ſich in liebe ſehnen!
„O daß ich, wie ein kleines kind, mit weinen dir nach⸗ glenge! ſo lange, bis dein herz entzundt mit armen mich umftenge, und deine eel in mein gemuth, in vol⸗ ler ſüſſer liebe, ſich erhube, und alſo deiner gut ich ſtets vereinigt bliebe.
Mein Troſt, mein Schatz, mein Licht und Heil, meiſt hochſtes Gut und Leben ach mim mich auf zu deinem theil; dir hab ich mich erge⸗ ben. Denn auſer dir iſt lauter pein, ich find hier überalle nichts denn galle,
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