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Etwas vom Liede Mosis, des Knechts Gottes, und dem Liede des Lammes, Das ist: Alt- und neuer Brüder-Gesang von den Tagen Henochs bisher : für alle Kinder und Seelen Gottes mit einfältigem Auge gesammlet und zu verständigem Gebrauch überlassen
Entstehung
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gend auf und mancher uͤber⸗ tretung Fedenr. nicht! zu ir ich lauff, HErr, meiner en tu Loͤſch aus, Herr⸗ JESll! durch demn blut, und mach das ſchuld⸗ regiſter gut! Viel im achti⸗ ger iſt deine gnad, als mei⸗ ne that, die deinen Geiſt be⸗ truͤbet hat. 602.

Jeuch mich aus dem boͤſen hauffen, fuͤhlſt du dei⸗ nes kindes ſomen Nach dir, IEſu, will ich lauffen, o du mehr als Mutter⸗Herz! Zeuch mich, zeuch mich mit den armen deiner groſ⸗ ſen freundlichkeit, JESul Chri ſie dein erbarmen hel⸗ ſe meiner bloͤdigkeit.

603. 8 GOttes⸗Sohl n, mein Gnaden⸗thron! ich flieh in deine wunden; darinn hab ich jederzeit ruh und lindrung funden.

Dein heiligs blut, das mir zu gut am creutze ward vergoſſen, iſt ein brut un, dar⸗ aus das heil koͤmmt auf mich gefloſſen.

Darum, mein Heil! laß mich auch theil an deinem gnugthun haben; meine ſunde werd' hinfort in dein grab buhen

Jeeu, So der bloͤden herzen,⸗Troſt in aller

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bangigkeit, Labſal in den fuͤnden⸗ ſchmerzen, Arzt fuͤr alles hereeid Pfaſter fur die todes⸗wunden, das man ſtets voll kraft befunden!

Meines her⸗ gens brunnen quillet lautet angebohrnen wi: mark und adern ſind

füllet mit dem gift der boſen luſt: keinen tropfen bluts ich finden velcher waͤ⸗ re Ohne fünde.

Ja, ich ſtecke voller p eile durch den teufel, fleif ſch un

welt; h ich zu dem Helnen werd ich wiederum ge⸗ faͤllt; meine ſeele muß erlie⸗ gen, eh ſie kan recht athem kriegen.

Will ich mi ich zu dir erhe⸗ ben, wird vor tr aͤgheit nichts da raus. wenn dein Geiſt in mir ſoll leben, jagt das wilde fleiſch Pin aus: daß ich auch die qugal der ſchulden fort nicht! anger kan erdulden.

Drum, du Heil der kran⸗ ken ſuͤnder, Brunn, von dem das leben ſpringt, ſelbſt das Pflaſter und Verbinder, deſ⸗ ſen eur ſtets wohl gelingt! Du kanſt pein und ſchmer⸗ zen lindern, ja des todes ſtoß verhindern.

Komm, o HErr! und druck in gnaden mir dein bild ins herz hinein; ſo wird meinem alten ſchaden durch dein blut, geholfen ſeyn: ſalbt dein oͤle meine wunden, b bin ich dann ganz verbun⸗

den.

82 Rlöͤſſeſt