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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Hochfürstl.- Hessen-Casselischen Landen
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Das fuͤnfte Hauptſtͤck. 11

vergoſſen zur Vergebung der Suͤnden.) Nemlich, daß uns

im Sacrament Vergebung der Suͤnden, Leden und Seligkeit durch ſolche Worte gegeben wird: Denn wo Vergebung der

Suͤnden iſt, da iſt auch Leben und Seligkeit. Wie kan leidlich Eſſen und Trinken ſolche groſſe Dinge thun? Eſſen und Trinken thuts freylich nicht, ſondern die Worte, ſo da ſtehen:(Sur euch gegeben und vergoſſen, zur Oerge⸗ bung der Suͤnden.) Welche Worte ind neben dem leiblichen Eſſen und Trinken, als das Hauptſtuͤck im Sacrament, und wer denſelbigen Worten glaubet, der hat, was ſie ſagen, und

wie ſie lauten: Remlich, Vergebung der Suͤnden. Wer empfangt dann ſolch Sacrament wuͤrdiglich?;

Faſien und leidlich ſich bereiten, iſt wohl eine feine aͤuſſerliche Zucht: Aber der iſt recht wuͤrdig und wohl geſchickt, der den Glauben hat an dieſe Worte:(Fuͤr euch gegeben und vergoſ⸗

ſen, zur Vergebung der Suͤnden.) Wer aber dieſen Worten

nicht glaubet, oder iweifelt, der iſt unwuͤrdig und ungeſchickt,

dann das Wort(Juͤr euch) erfordert eitel glaubige Herzen. Wozu iſt nun das Abendmahl des HErrn nutz?

Wir werden damit verſichert, daß ob wir gleich unſern Vater

im Himmel erzuͤraet haben, will er uns doch ſolch s verzeihen,

und unſer gnaͤdiger Pater ſeyn und bleiben. Und iſt alſo die Taufe eine gewiſſe Berſicherung, daß uns Gott zu Kindern angenommen hat: Das Abendmahl aber, daß er uns unſers

Ungehorſams nicht will entgelten laſſen. 1 8 Was empfaͤngſt du im heiligen Abendmahl?

Den wahren Leid und Blut unſers HeErrn IcEſu Chriſti, un⸗

ter dem Brod und Wein. Warum gebeſt du zum Tuſch des GErrn?:

Daß ich meinen Glauben an den HErrnchriſtum, durch die Nieſ⸗

ſung ſeines Leibs und Bluts ſtaͤrke, und meine arme Seele tröſte.

Glaoubeſt du und bekenneſt dieſes alles von Hertzen was du von der

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chriſtlichen Lehre je tzund geſagt haſt? Ja, Herr. 1 Willſt du dich dann auch in den Gehorſam der chriſtlichen Kirche erge⸗ ben, und nach dem du glaubeſt und bekenneſt, hinfort thun und leben/ und was du allbier verheiſſeſt und zuſageßt/ hun und getreulich halten?

Ja, Herr, durch die Gnade und Huͤlfe unſerz HErtn JEſuéhriſti.

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Von der Beichte.

Was iſt dle Beichte? f

Die Veichte begreift zwey Stucke in ſich Eins daß man dle Suͤnde bekenne: Das andere, daß man die Abſolution oder Ver⸗

gebung vom Beichtiger empfahe, als von GOtt ſelbſt/ und ja nicht

daran zweifele, ſondern veſt glaube, die Sünden ſepen dadurch

vergeben vor Gott im Himmel.

Wel?

o