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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Hochfürstl.- Hessen-Casselischen Landen
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Erſte Abthellung.

pfung ruft mir zu: Es ſey kein ſolcher gott, wie du.

3. Dir, hoͤchſter, iſt nichts zu vergleichen; Denn deine guͤte reicht ſo weit, Als uͤber uns die wolken reichen, Von ewigkeit zu ewigkeit. Kein

wurm kriecht unbemerkt da⸗

hin; Du ſiehſt, erhaͤltſt und ſchuͤtzeſt ihn. a

4. Auch, vater, haſt du mein gemuͤthe, Durch manche gna⸗ dengab erfreut: O gib mir guch nach deiner guͤte Den trieb zur frohen dankbarkeit. Lehr alles das, was in mir iſt, Froh ruͤhmen, daß du gnaͤdig biſt.

5. Wer ſchuf die ſeel und ihre kräfte, Gedaͤchtniß, wil⸗ len und verſtand? Wer ſeg⸗

net des berufs geſchaͤfte?

Wer ſtaͤrkt die arbeitſame hand? Wer ſchuͤtzte mich vor der gefahr, Die unſicht⸗ bar mir nahe war?

6. Wer friſtet meine lebens⸗ tage? Wer kroͤnet ſie mit luſt und heil? Du, vater, thuſts; drum, ſeele, ſage: Gott, du bleibſt ewiglich mein theil. Von ganzem herzen liebſt du mich, Von ganzem herzen preiſ ich

dich. 5 7. Dir will ich fernerhin vertrauen, Denn du haſt mir ſtets wohlgethan. Ich will mit glauben auf dich ſchauen, Schau mich mit vaterblicken an, So geh ich

ruhig durch die zeit, Und froͤhlich in die ewigkeit. Mel. Herzliebſter jeſu, was de. oder: Iſt auch ein gott? ꝛc. Nr. 2. 24 Fauchzt unſerm gott! er iſt von großer guͤte, Barmherzig, und von duldendem gemuͤthe; Will denen heil und ewge luſt be⸗ ſcheren, Die ihn verehren. 2. Er handelt nicht mit uns nach unſern ſuͤnden, Und laſſt verſchonend uns das nicht empfinden, Was wir, weil wir ihm unſer herz nicht gaben, Verſchul⸗ det haben. 3. Hoch iſt der himmel uͤber ſeiner erde; So groß iſt auch, daß er geliebet werde, Die huld des herrn, bey de⸗

nen, die ihn lieben, Und gu⸗

tes uͤben.

4. So zaͤrtlich ſich ein va⸗ ter ſeiner kinder Erbarmet, ſo erbarmt ſich gott der ſuͤn⸗ der, Wenn ſie von herzen ſich zu ihm bekehren, Ihm treue ſchwoͤren.

5. Er ſchlaͤgt und heilt, verwundet, laͤſſt geneſen; Er weiß, der menſch iſt ein zerbrechlich weſen; Er denkt daran, daß das geſchoͤpf aus erde Doch aſche werde.

6. Von ewigkeit zu ewig⸗ keiten waͤhret Die guͤte got⸗

tes dem, der tugend ehret.

Ach! leite denn auch mich auf deinem pfade, Du gott der gnade!

7. So

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