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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Hochfürstl.- Hessen-Casselischen Landen
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Erſte Abtheilung.

ausgefuͤhret. Es bleibet ſtets

dein augenmerk, Und wird durch dich regteret. Noch immerhin beſteht die welt, Weil dein allmaͤchtigs wort ſie haͤlt.

4. Die menge vieler wun⸗ der zeigt, Daß, ſchoͤpfer! dein vermoͤgen, Weit uͤber die geſetze ſteigt, Die die natur bewegen. Du bleibſt ihr herr, und ihren lauf Hebſt du nach weiſer will⸗ kuhr auf.

5. Was fuͤr ein wunder

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deiner macht Wird unſer

aug einſt ſehen Wann nach

der langen grabes nacht Die todten auferſtehen; Wann du von unſerm ſtaub den reſt Zu neuen koͤrpern werden

Fläßſt,

6. Ach, zuͤnd in mir den glauben an, Der ſich auf dich verlaſſe. Iſt etwas, das ich fürchten kan, Wenn ich dich, herr! umfaſſe? Gib, daß ich traue deiner kraft, Die alles kan, und

alles ſchafft. n

5. Allgegenwart Gottes.

Mel. Machs 2 mir, gott ꝛc.

u biſt, o unermeß⸗ 19. Dulſcher, und wirft an allen enden! Ich bin, wo ich auch bin, o herr, In deinen vaterhaͤnden! Ich leb und athme nur durch dich Du traͤgſt, du unterſtützef mich.

2. Was je mein herz em⸗ pfunden hat Was ich ver⸗ werf und waͤhle, Der erſte trieb zu jeder that, Der ſtill⸗ ſte wunſch der ſeele, Der lei⸗ ſeſte gedank in mir: Gott, alles liegt enthuͤllt vor dir! 3. Mohl mir wenn ich durch deine kraft Mein herz zu dir erhebe, Unt redlich und gewiſſenhaft Nach deinem willen lebe! Du ſiehſt es,

herr, und ſtehſt mir bey, Damit ich immer treuer ſey. 4. Du kenneſt ſicher und gewiß, Was ich der welt

der finſterniß, Siehſt alle

meine fehle; Du zeigſt ſie mir, und zuͤchtigſt mich Zu meiner beßrung vaͤterlich.

5. Du hoͤrſt auch meinen ſeufzern zu, Schaffſt, daß mir huͤlf erſcheine; Voll mit⸗ leid, vater, zaͤhleſt du Die thraͤnen, die ich weine; Dein troſt erquicket mein gemuͤth, Und jeder ſchmerz und kum⸗ mer flieht.

6. O druͤck allgegenwaͤr⸗ tiger, Dis tief in meine ſee⸗

le Daß, wo ſch bin, mein herz, o herr, Nur dich zur zn⸗

mich& ede

verbeele; Siehſt jedes werk

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