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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Hochfürstl.- Hessen-Casselischen Landen
Entstehung
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6.

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nde rath beſchlieſ, ſt dir underhorgen; der du ihren a0

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as nach verfiieſung eit Noch kuͤuftig wi en, Das ſieht hen

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en. ſeutlich dar, diz, ſt noch ſoll werden, as nun iſt, und unh ar Im himmel un en. Wer ſolte ni ͤrchten?

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Was im verborgnen jezt ge⸗ und ſchrecken Wird dann die

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Mich ſtets ſorgfaͤltig mei⸗ den. 0

9

H. Von den Eigenſchaften Gottes.

a 13

ſer welt verſchwiegen: So wird dein auge kuͤnftig doch Die finſterniß beſiegen. Dein unpartheyiſches gericht Wird alles einſt entdecken,

ſch icht, Und ſchande, furcht

heu chler treffen.

6. Laß mich, o hoͤchſte ma⸗ jeſtaͤt! Dein helles auge ſcheuen, Das nie kein heuch ler hintergeht Mit falſchen ſchmeicheleyen. Durchdrin,

ge kraͤftig ſeel und geiſt Mit

deinen heitern blicken. Laß, was geheime ſchande heißt, Samt allen boͤſen tuͤcken,

eee eee

Vor deinem geiſte fliehen? Wo koͤnnt ich jemals wol Piich deinem aug entziehen? Fuͤhr ich gen himmel auf, So biſt du, hoͤchſter, daz Fuͤhr ich zur tief hinab, Auch hier biſt du mir

nah. 5 4. Naͤhm ich auch, ſchnell zu fliehn, Die fittige vom morgen; Selbſt an dem fern⸗ ſten meer Blieb ich dir nicht verborgen: Auch da um⸗ ſchloͤſſe mich Doch deine all⸗ machts hand; Denn du biſt uͤberall, Und dein iſt jedes land. 5. Wollt ich in finſterniß, Mich deinem aug entziehen,

Au

So ſucht ich doch umſonſt ch da dir zu entfliehen:

mel. O gott, du frommer gott. Die dickſte finſterniß Iſt vor

15.

unverborgen; mein ganzes thun Und alle

err, du erforſcheſt] dir helles licht; Die nacht mich, Dir bin ich glaͤnzt, wie der tag, Vor Du kennſt deinem angeſicht.

6. Du warſt ſchon uͤber mir

meine ſorgen; Was meine In meiner mutter leibe; Du

ſeele denkt, War dir bereits bekannt, Eh der gedanke noch In meiner ſeel ent⸗ ſtand.

2. Nie ſpricht mein mund ein wort, Das du, o herr, nicht wiſſeſt. Du ſchaffeſt, was ich tbu; Du ordneſt. du beſchlieſſeſt, Was mir be⸗ gegnen ſoll. Erſtaunt ſeh ich auf dich; Wie groß iſt dein verſtand! Wie wunder⸗ bar fuͤr mich!!

3. Wohin, wohin ſoll ich

wunderbar gemacht, meiner, eh ich war, Schon

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fenbar.

bildeteſt mein herz, Gott, deß ich bin und bleibe. Ich danke dir, daß du Mich Und

vaͤterlich gedacht. 1 8 7. Du kannteſt mein gebein, Eh ich ans licht gekommen, Da ich im dunkeln erft Die bildung angenommen; Dein auge ſah mich ſchon, Eh ich bereitet war, Und meiner tage lauf War dir ſchon of⸗