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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Hochfürstl.- Hessen-Casselischen Landen
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Fette ch ſuchen, iſtdieher, er orgen; Zwar bi rforſchlich und gen Doch willſ u, ir nur dein licht nig Dich finden laſen. it lauter ſtimme% ne werke Uns dene t, deine guͤt und ſit

ch haf du ſelbſt, ſy für geprieſen! In ieſen. 7 d immer mehr wilt offenbaren, Wenn, 1lehrſt, wir nur. N wahren; Wenn un, ine lehren wirken s beſſern wollen moͤcht ich gott u neinen ktaͤften ih auch bey ſorzen nd ten, Mein herz, zunk eichter aufzuſch ur andacht bringe

zum fuͤhre durch he och nenne ſel, 1.

freude. Sein wilder, laſter⸗

gieret dann die welt? Wer

I. von

Gott. 9

ſie den weg zum lichte nicht I und freyheit, ſpott; Und

verfehle; Gib mir, weil ihre kraͤfte leicht ermuͤden, Ernſt, luſt und frieden.. 8. Dann werd ich immer beſſer dich erkennen, Und

taͤglich mehr von deiner lieb entbrennen, Dir gern gehor 0 chen, froͤhlich dich erheben, Und, gott, dir leben.

mel. Herzlich lieb hab ich ꝛc. eh dem, der leug⸗ 10. W net, daß gott iſt! Sein armes menſchen⸗ leben iſt Ihm leer von edler

hafter blick Sehnt ſich um⸗ ſonſt nach wahrem gluͤck, Umſonſt nach troſt im leide, Die luſt zu guten thaten flieht Vor ihm, der ſeinen gott nicht ſieht. Nie fuͤhlet ſich ſein herz erfreut Von wonne der unſterblichkeit. Gott, unſer gott! Wie jam⸗ mervoll, wie fuͤrchterlich Wird unſer leben ohne dich!

2. Wenn du nicht biſt, wer traͤgt und halt, Und wer re⸗

ſorgt auch fuͤr mein leben? Wem danke ich mein le⸗ ben dann? Wer nimt bis jezt ſich meiner an? Mem kan ich mich ergeben? Ver⸗ haͤngniß oder ungefahr Waͤr

dann mein gott; und arm iſt der; Dann waͤr vernunft

ſchreckenvoll waͤr mir der toß! Gott, wahrer gott! Wie graunvoll wird mir dei⸗ nue welt Wenn nicht dein arm ſie fuͤhrt und haͤlt!

3. Kan ohne dich ein gluͤck erfreun, Fuͤr mich ein guth auf erden ſeyn, Und kan ichs froh genieſſen? Was hilft mir freyheit und ver⸗ ſtand, Was jede wohlthat deiner hand, Was nützt ein gut gewiſſen? Biſt du nicht, ſo erfreun ſie nie; Ein traum iſt ihre luſt, wie ſie. Die erd iſt finſterniß; kein licht Strahlt her von deinem an⸗ geſicht. Kein ſchutz iſt da! Auf tugend wartet bort kein lohn; Und hier folgt ihr oft ſchmach und hohn.

3. Nein! eh ich zweifle, daß du ſeyſt, Unwandelba⸗ rer fiche geiſt, Mag mich die welt verſpotten! Laut will ich zeugen, daß du biſt, Daß es ein ſchnoͤder

frevel iſt, Dich fuͤhlen und

dich ſpotten! Mein geiſt und leib freut ſich in dir: Du ewiger, weich nicht von mir! Was ſind die leiden dieſer zeit Dem, der ſich ſeines gottes freut? Dori im gericht, Wann erd und him⸗ mel untergehn, Wird dich der gottesleagner ſehn!