Du bleibst stets, was du gewesen. Laß dies meinen Geist beleben, ehrfurchts⸗ voll dich zu erheben!
2. Ewig und unwandel⸗ bar ist, o Gott, dein hohes Wissen! Was dir einmal Wahrheit war, wird es ewig bleiben müssen. Nie⸗ mals kann dein Ausspruch fehlen. Laß mich ihn zum Leitstern wählen.
3. Herr! du bist kein Menschenkind, daß dich Et⸗ was reuen sollte; immer bleibst du gleich gesfinnt. Was dein Rathschluß vor⸗ mals wollte, willst du noch. O hilf uns Allen thun nach deinem Wohlgefallen!
4. Sünden bleibst du ewig Feind; wehe denen, die sie lieben. Ewig bleibst du derer Freund, die, was recht und gut ist, üben. Laß uns darin schon auf Erden deinem Bilde ähnlich werden.
5. Deine Worte trügen nicht. Du bist ewig der Ge⸗ treue, der da hält, was er verspricht. O, daß dies mich stets erfreue! Laß nur dei⸗ nen Geist mich treiben, dir, Herr, auch getreu zu blei⸗
ben. 6. Stets ist Wohlthun deine Lust: ewig währet
deine Liebe. Wohl mir, wenn ich auch mit Lust mich in deinem Willen übe! Dann, o Herr, wird's mei⸗
und Cigenschaften.
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ner Seelen nie an wahrem Wohlsepn fehlen.
7. Erd' und Himmel wird vergehn; alle Welt wird mich verlassen. Nur durch dich kann ich bestehn. Deine Hand wird mich umfassen, wann ich nun von hinnen scheide. Ewig bist du meine Freude.
8. Laß mir doch zu je der Zeit, Herr des Himmels und der Erden! diese deine Ewig⸗ keit einen starken Antrieb werden, dich zu lieben, dir zu trauen und mein Glück auf dich zu bauen.
Mel. Erbabner Gott 19 H err Gott, du bist
8 die Zuflucht aller Zeiten, denn du bist Gott in allen Ewigkeiten. Du warst es schon, eh' Erd' und Him⸗ mel ward, eh' noch dein Arm sich uns geoffenbart.
2. Was bin ich, Herr, und alle Menschenkinder? Staub find vor dir der Heilige, der Sünder. Wie schnell entflieht das Leben doch von mir! Du, Höchster, du nur bleibest für und für.
3. Du hast vorhin die Erde zubereitet; dein Arm
hat, Gott, den Himmel ausgebreitet Doch sie ver⸗ gehn, veralten wie ein
Kleid; du aber bleibst in
alle Ewigkeit. 4. Es werden noch die A 6 Him⸗


