6 Von Gott, dessen Wesen
bist selig, wirst es ewig seyn, der Seligkeiten Fülle!
8. Du nur verdienest Lob und Dank, du nur Gesang und Ehre! Kommt, werdet Gottes Lobgesang, ihr alle seine Heere! Der Herr ist Gott, und keiner mehr! Wer ist ihm gleich? wer ist, wie er, so herrlich, so vollkommen?
Mel. Mein erst Geschäft sei Preis
5 Es ist nur Einer 12 E Herr und Gott im Himmel und auf Erden. Nur sein allmächtiges Ge⸗ bot hieß Erd' und Himmel werden.
2. Was er erschuf, das kann allein durch seine Kraft bestehen; will er, die Welt soll nicht mehr seyn, so muß die Welt vergehen.
3. Mit Allge walt und Majestät ist er nur Welt⸗ regierer, der Sterne, die er ausgesät, und unsers Lebens Führer.
4. Groß ist sein Name, mit der That, kann er's der Welt beweisen. Herr! groß an Huld, an Macht und Rath! wer sollte dich nicht preisen?
5. Dich preist entzückt
der Himmel Heer; es kennt nicht deines Gleichen! Nur du bist Gott, sonst keiner mehr; sollt' ich von dir je weichen?
6. Nein, ewig bleibst du mir allein der Herr, dem ich anhange; und ewig soll's kein Andrer seyn, von dem ich Heil verlange.
7. Mein ganzes Leben weih' ich dir, du Gott, auf den ich traue, bis ich dich einst noch mehr als hier in deiner Größe schaue.
Majestät und Größe Gottes.
In eigener Melodie. Dcwingt, beilige 13 Scedanken, euch von der Erde los! Gott, frei von allen Schranken, ist unaussprechlich groß. Lobsinget Gott, lobfingt vor seinem Angesichte! Er wohnt in einem Lichte, zu
dem kein Auge dringt.
2. Kein Sinn kann ihn erreichen, kein endlicher Verstand; was kann sich ihm vergleichen? Wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm kein Bild, der aller Welten Kreise, zu seinem ew'gen Preise, mit Herrlichkeit erfüllt.
3. Die Sonn' in hober Ferne mag strablenreicher glühn; glänzt heller noch, ihr Sterne, was seid ihr gegen ihn? Ihr seid mit eurer Pracht in eurem schön⸗ sten Lichte, vor seinem An⸗ ge⸗


