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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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das verflossne Jahr ein heilig Lied gesungen, für Leben, Wohlfahrt, Trost und Rath, für Fried und Ruh, für jede That, die uns durch dich gelungen.

3. Laß auch dieß Jahr ge⸗ segnet sein, das du uns neu gegeben, verleih uns Kraft — die Kraft ist dein—, in deiner Furcht zu leben. Du schützest uns, und du ver⸗ mehrst der Menschen Glück, wenn sie zuerst nach deinem Reiche streben

4. Hilf deinem Volke vä⸗

Jahreswechsel.

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terlich in diesem Jahre wie⸗ der; erbarme der Verlassnen dich und der bedrängten Glieder; gib Glück zu jeder guten That, und laß dich, Gott, mit Heil und Rath auf unsern Fürsten nieder: 5. Daß Weisheit und Ge⸗ rechtigkeit auf seinem Stuhle throne, daß Tugend und Zufriedenheit in unserm Lande wohne; daß Treu und Liebe bei uns sei. Dieß, lieber Vater, dieß verleih in

Christo, deinem Sohne! Chr. F. Gellert, T 1769.

V. Darstellung und Erscheinung Jesu Christi.

Mel. Unser Herrscher, unser König ꝛc.

53 Wꝭ̃ erde Licht, du

Stadt der Hei⸗ den und du, Salem, werde Licht; schaue, welch ein Glanz mit Freuden über deinem Haupt anbricht! Gott hat derer nicht vergessen, die im Finstern sind gesessen

2. Dunkelheit, die mußte weichen, als dieß Licht kam in die Welt, dem kein andres zu vergleichen, welches alle Ding erhält; die nach diesem Glanze sehen, dürfen nicht im Finstern gehen.

3. Ach, wie waren wir verblendet, ehe noch dieß Licht brach an! Ja, da hatte

sich gewendet schier vom Himmel jedermann; unsre Augen und Geberden hingen einzig an der Erden

4. Gottes Rath war uns verborgen, seine Gnade schien uns nicht; Klein und Große mußten sorgen, jedem fehlt es an dem Licht, das zum rechten Himmelsleben seinen Glanz uns sollte geben.

5. Aber wie hervorge⸗ gangen ist der Aufgang aus der Höh, haben wir das Licht empfangen, we lches so viel Angst und Weh aus der Welt hinweggetrieben, daß nichts Dunkles ist ge⸗ blieben.