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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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melreich und schenkt uns sei⸗ nen Sohn.

2. Er kommt aus seines Vaters Schoß und wird ein Kindlein klein; er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein.

3. Der Herr begiebt sich der Gewalt, wird niedrig und gering, nimmt an sich eines Knech 18 Gestalt, der Schöpfer aller Ding.

4. Er wechselt mit uns wunderbar, Agente tech an, wird uns gleich und beut uns Gottes Klarheit dar in seines Vaters Reich.

5 Er wird ein Knecht

d ich ein Herr, das mag 95 1Wechsel sein! Wie könnte doch sein freun wlicher das liebe Christkindlein!

6. Heut schleußt er wieder auf die Thür zum schönen Paradeis; der Cherub steht nicht mehr dafür, Gott sei Lob, Ehr und Preis!

N. Hermann, f 1561.

35 Frbe soll mein Herze springen dieser Zeit, da vor 8 Ale Engel singen. Hört, hört, wie mit vollen Chören alle Luft jauchzt und ruft: Chri⸗ stus ist geboren! 2. Heute geht aus seiner Jammer Gottes Held, der i Welt reißt aus allem mmer. Gott wird Mensch, fir, Mensch, zu gute; Gottes 0

Weihnachten.

Kind, das verbindt sich mit unserm Blute.

3. Sollt uns Gott nun können hassen, der uns giebt, was er liebt über a lle Maßen? Gott giebt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.

4. Nun, er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich m ich und dich, spricht mit süßen Lippen: lasset fahren, lieben Brüder, was euch quält, was euch fehlt; ich bring alles wieder.

5. Ei, so kommet ohn Ver⸗ weilen, ste 1 euch ein, groß und klein, laßt uns zu ihm eilen! Liebt den, der vor Liebe brennet, schaut den Stern, der uns gern Licht und Labsal nne

6. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet, hier ist 7 Thür zu den wahren Freuden. Faßt ihn wohl, er 8 euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kriz wird 5 025

Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer enpfind eine Sünd und Gewissensschmer⸗ zen, sei getrost: hier wird gefunden, der in Eil machet heil auch die tiefst en Wunden.

8. Die ihr arm seid und

elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände! Hier sind alle guten Gaben und das Gold, dran ihr sollt eure Herzen laben.